Rheinau/Baden-Linx, Hans-Weber-Stadion
Verbandsliga Südbaden (Ba-Wü), 250 Zuschauer, 2:0
Nach dem Match in Offenburg geht es weiter in den 1.200 Einwohner zählenden Ort Linx. Wenig überraschend führt dieser Name zu mehreren Wortspielen, vor allem von Andi St.: „Links geht es nach Linx!” oder „Von Linz nach Linx” kommen aus seinem Mund. Andi ist heute in Überform: Beim Verlassen des Autos teilt er mit: „Handy, Geldbörse und Hosentürl zua! Passt!” Dieser Andi, was dem immer einfällt!
Der SV Linx gilt in der Region als Kultverein. Zweimal konnte der südbadischen Vereinspokal gewonnen werden. Damit qualifizierte man sich für den DFB-Pokal, bei dem man 1994 den FC Schalke und 2018 den 1. FC Nürnberg empfing. Allerdings wurde gegen diese großen Gegner nicht im Hans-Weber-Stadion, sondern in Kehl gekickt. Damit wäre auch der Kreis zu unserem vorherigen Spiel geschlossen.
Der heutige Gegner ist nicht ganz so prominent: In einem Duell zweier Mittelständler der Verbandsliga Südbaden empfängt der SVL den FC Wolfenweiler-Schallstadt. Obwohl der Gegner fast 100 Kilometer entfernt liegt, füllt sich das Hans-Weber-Stadion recht ordentlich. Unmittelbar nach dem Anpfiff geht es zum Ausschank. Dort gibt es zu gegrillten Würsteln Bauhöfer-Bier, welches auch gleich verkostet wird.
Während ich einen Zug vom Pils nehme, bringt Tim Keck den SV Linx in Führung. Wie schon beim Match in Offenburg tut das schnelle Tor dem Spiel nicht sonderlich gut. Die rund 250 Besucher warten in der Folge vergeblich auf weitere Highlights in Halbzeit 1.
Die Gäste mit dem Wolf im Vereinswappen versuchen in der 2. Halbzeit das Spiel zu drehen, doch der SV Linx steht defensiv sicher. Tim Keck entscheidet mit seinem 2. Tor in der 70. Minute die Partie zugunsten der Gastgeber. Damit bereiten die Kicker dem Namensgeber des Stadions ein schönes Geburtstagsgeschenk. Der Mäzen des Vereins, Hans Weber, feierte vor wenigen Tagen seinen 90er.
Damit endeten unsere 3 Spiele in Baden-Württemberg allesamt mit 2:0. Ob diese Serie auch beim letzten Spiel unserer Tour hält? Dafür kehren wir Deutschland den Rücken, es geht nämlich zum Stade de l'Aar nach Schiltigheim.

























