Eberstalzell, Zöller Arena
Bezirksliga Süd (OÖ), 280 Zuschauer, 1:3
Unmittelbar nach dem Ende eines Seminars sollte es heute nach Kirchham in die Traunviertler Hobbyliga gehen. Da der flexible Andi St. ebenfalls rechtzeitig eine Zustiegstelle entlang der Route erreicht, geht es sogar zu zweit nach Oberösterreich. Eben dieser Andi bemerkt im Zuge seiner Recherche, dass die Partie in Kirchham kurzfristig abgesagt wurde.
Als Ersatz bleibt die Union Eberstalzell übrig, die heute in ihrer vor einem Jahr eröffneten Zöller Arena in der Bezirksliga Süd die Spielgemeinschaft ASV St. Marienkirchen/SV Wallern 1b empfängt. Da diese Partie 45 Minuten apäter angepfiffen wird als jene in Kirchham, bleibt noch Zeit, dem alten Sportplatz, dem Autobahnstadion einen Besuch abzustatten. Ich vermute, dass jene Dame, die dort sichtlich gestresst am Handy hängt, den „falschen” Sportplatz erwischt hat.
280 Besucher finden sich auf der neuen Anlage in Eberstalzell ein. Damit füllt sich die große Tribüne der neuen Anlage besser als von mir erwartet. Die Tabelle weist die Gäste als Favoriten aus: Während Eberstalzell im Mittelfeld der Tabelle liegt, befindet sich die Spielgemeinschaft am 3. Rang.
Apropos 3: Der Favorit geht schon in der 3. Minute durch Wiedner in Führung. In der ansehnlichen Partie gleicht Eberstalzell in Minute 14 durch Berisha aus. Das freut besonders den Fanclub, der rund um den rot-weiß-roten Eberstallzell-Fetzen zu finden ist. Trotz vieler Chancen hüben wie drüben gehen die beiden Kontrahenten ohne weiter Tore in die Halbzeitpause.
Wir besuchen die Kantine, in der es Pommes, Debreziner und Frankfurter angeboten werden. Ich entscheide mich für die Debreziner, während Andi gleich 2 Paare Frankfurter verschlingt und als Nachspeise noch eine Riesenportionen Kren hinunterschlingt. Respekt!
In der 2. Halbzeit können sich die Gäste steigern. Okeh trifft verdientermaßen zur Führung. Unmittelbar darauf skandiert der Eberstalzeller Fanclub: „Auf geht's, Zölla, kämpfen und siegen!“. Außerdem versuchen sie mit "Steht auf, wenn ihr Zölla seid!" auch die restliche Tribüne ins Boot zu holen.
Trotz dieser Bemühungen kommt die Union Eberstalzell nicht mehr gefährlich vor das gegnerische Tor. Ganz im Gegensatz zu St. Marienkirchen/Wallern. In der 87. Minute macht Wiedner mit seinem 2. Tor den Sack zu. Damit bliebt die Spielgemeinschaft mitten drin im Kampf um den Meistertitel. Eberstalzell wird die Saison vermutlich im Mittelfeld beenden, kann sich aber mit der gelungenen neuen Anlage trösten.













