Samstag, 20. Juni 2026

USC Wampersdorf - SV Zillingdorf

Wampersdorf, Hermann Hums Sportanlage
2. Klasse Steinfeld, 250 Zuschauer, 2:2

 

Mit einem Sieg gegen Theresienfeld fixierte der USC Wampersdorf vergangene Woche den 1. Meistertitel seit 35 Jahren.  Dieser Erfolg soll heute im Rahmen des abschließenden Meisterschaftsspiels gegen Zillingdorf gebührend gefeiert werden. Dementsprechend prächtig füllt sich heute die nach dem 2023 verstorbenen langjährigen Obmann benannten Hermann Hums Sportanlage. 

Nachdem die Mannschaft sowie die Funktionäre schon vor dem Match  mit einem Meisterplakat posierten, stehen die Spieler aus Zillingdorf beim Einlaufen für den USC Spalier. Man erkennt sofort, dass Wampersdorf auch heute noch mit Ernst bei der Sache ist. Zu Beginn ist man dem Mittelständler Zillingdorf nämlich klar überlegen. Der Treffer zum 1:0 durch Dominik Erben lässt nicht lange auf sich warten.

Es tut dem Spiel gut, dass auch Zillingdorf, deren Dressen Andi an die Boca Juniors erinnern, in diesem auch für sie bedeutungslosen Match motiviert ans Werk geht. Die Gäste spielen gefällig mit und gleichen durch Aydin in der 35. Minute aus. Damit geht es mit einem 1:1 in die Pause.

Wir besuchen die Kantine, in der ich mir einen Debreziner Hot-Dog sowie einen Marillenkuchen gönne. Feste muss man schließlich feiern wie sie fallen! Auch Andi bestellt zweimal, er meint zufrieden: "I hob des Ansa-Menü! A Hot-Dog und a Lebakasssemmel!" 

Dominik Erben möchte auch im letzten Spiel einen Sieg, in der 64. Minute schnürt er mit seinem 2. Tor einen Doppelpack. Wie schon in Hälfte 1 kommt Zillingdorf zurück, Auer ist für das 2:2 verantwortlich. Dabei sollte es bleiben, womit Wampersdorf in der Rückrunde ungeschlagen bleibt. 

Nach diversen Ansprachen, Verabschiedungen und der Vergabe der Medaillen wird schließlich der Meisterteller der 2. Klasse Steinfeld an den USC Wampersdorf überreicht. Herzlichen Glückwunsch.









































Freitag, 19. Juni 2026

SK Rapšach - TJ Jiskra Strmilov

Rapšach, Hřiště 
Okresní Pohár Jindřichův Hradec (CZ), 100 Zuschauer, 1:3

In NÖ werden heute sieben Relegationsduelle ausgetragen. Da ich diese 7 Sportplätze alle schon beehrt habe, muss ein Ersatzprogramm her. Dieses findet man knapp hinter der niederösterreichischen Grenze in Rapšac, wo das Cupfinale des Kreises Jindřichův Hradec zwischen dem SK Rapšach und Jiskra Strmilov ausgetragen wird. Alex, Philipp, die beiden Andis' und meine Wenigkeit sorgen für eine noch nie dagewesene Hopperdichte am Hřiště Rapšach.

Nach einer Blitzkulturrunde durch die 600 Einwohner zählende Kleingemeinde erreichen wir den Sportplatz, wo Alex gerade Kontakte knüpft. Allerdings nicht mit der dank ihres schwarzen Kleides  auffälligen Fotografin, sondern mit einem Vereinsfunktionär. 

Vor 100 Zuschauern gehört die Anfangsphase ganz klar den Gastgebern. Das ist insofern überraschend, da Strmilov eine Liga höher spielt. Nachdem der Neuntligist Rapšach schon drei große Chancen vergeben hat, erzielt Pavel Kříž mit einem prächtigem Weitschuss das verdiente 1:0. Neben der Fotografin und ihrer im Zitronenkleid auftretenden Begleiterin freut sich darüber auch der Rapšach-Coach, der zum weißen Hemd eine Krawatte trägt. Da kann er einpacken, unser Hemden-Andi!

Strmilov kommt gegen Ende der 1. Halbzeit langsam in Schwung, was zum Ausgleich durch Jahoda führt. Erfreulicherweise wollen in Rapšach auch Klobásy an den Mann gebracht werden. Die 80 Kronen sind gut investiert. Neben einer perfekten Würze überzeugt die Wurst auch mit ihrer Größe. Wer will, kann sich zur Klobasa einen Grapefruit-Saft - oder auch gleich 3 - bestellen.

Je länger das Spiel dauert, desto mehr schwinden bei den Hausherren die Kräfte. Das wird von Strmilov mit 2 Toren bestraft. Damit kann sich schlussendlich doch Jiskra Strmilov als Kreispokalsieger feiern lassen. Auf große Feierlichkeiten wird allerdings verzichtet. Das veranlasst den sichtlich enttäuschten Andi zu folgender Feststellung: "Die werden Pokalsieger und bekommen ned amoi an Pokal" Dieser Andi!