Samstag, 13. Juni 2026

SC Großengersdorf - ATSV Weikendorf

Großengersdorf, Waldstadion
2. Klasse Marchfeld, 350 Zuschauer, 6:0

 

Nach der Saison 2021/2023 verschwand der SC Großengersdorf aufgrund personeller Engpässe von der Fußballbühne. Erfreulicherweise dauerte die Pause gerade einmal eine Saison. Offensichtlich hat man in der Auszeit gute Arbeit geleistet. 5 Jahre nach Einstellung des Spielbetriebs hat man nämlich die Chance, den Meistertitel der 2. Klasse Marchfeld zu fixieren. Dazu braucht es heute in der letzten Runde einen Dreier gegen den Nachzügler aus Weikendorf.

Die 350 Besucher im idyllischen Waldstadion brauchen nicht lange auf das 1. Tor der Gastgeber zu warten: Brian Brem kann sich schon in der 2. Minute feiern lassen. Nachdem uns ein Funktionär mit allerhand Informationen über seinen Verein versorgt hat, geht es zur Mission Umrundung. 

Wir befinden uns gerade in der Nähe des Grillstandes, als Tichy auf 2:0 erhöht. Vom Grillmeister bestelle ich eine Käsekrainer, die mit Brot serviert wird. Damit habe ich die die Scharte vom Vorspiel Klobása Vorspiel ausgemerzt.

Obwohl Weikendorf brav mitspielt, müssen die Gäste in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit ein weiteres Tor hinnehmen.In Großengersdorf zweifelt wohl keiner mehr daran, dass der Titel heute noch verspielt werden könnte. Die Gastgeber machen es richtig und ruhen sich nicht auf ihrem 3-Tore-Polster aus, sondern spielen weiterhin nach vorne.

Brem und 2x Tichy sorgen für ein Tennisergebnis. Während Großengersdorf heute äußerst effektiv agierte, scheiterten die Gäste bei ihren Abschlüssen entweder am Torwart oder am Aluminium.

Damit kann sich der SCG 3 Jahre nach dem Wiedereinstieg tatsächlich als Meister feiern lassen. Wie es sich gehört, wird dieser doch außergewöhnliche Erfolg mit einer schönen Pyroshow zelebriert. Herzlichen Glückwunsch!





































SK Zaječí A/Rakvice - Sokol Ivaň

Zaječí, Fotbalové hřiště
8. Liga Břeclav (Tschechien), 125 Zuschauer, 1:3

Heute wurde der SC Großengersdorf als Hauptspiel ausgewählt, die sich im Falle eines Sieges zum Meister küren würden. Als Vorspiel bietet sich eine Partie der 8. Liga Břeclav an, wo die 1. Mannschaft der Spielgemeinschaft Zaječí/Rakvice im letzten Saisonspiel Sokol Ivaň empfängt. Sowohl die A- als auch die B-Elf der seit der Saison 2024/25 bestehenden SG, die in der 10. Liga kickt, bespielen abwechselnd beide Sportplätze. Heute ist jener in Zaječí an der Reihe.

Dort stellen wir erfreut fest, dass bereits vor Spielbeginn Rauch aus dem Grill aufsteigt. Da sollte bei der Mission Klobása nichts mehr schiefgehen. Die Tabelle weist die Gastgeber als Favorit aus. Während sich die SG an der 6. Position wiederfindet, liegt Ivaň auf Platz 13. Allerdings ist rasch erkennbar, dass es heute nur um die Ehre geht. Die Partie bietet in der 1. Halbzeit kaum Höhepunkte.

Umso besser, wenn es das eine oder andere Fotomotiv gibt. Neben einem Pferd, das sich neben dem Sportplatz auf einer Wiese vergnügt, ist vor allem das Panorama mit der sehenswerten Kirche (Kostel svatého Jana Křtitele) sehenswert. Sehenswert ist auch das Logo des SK Zaječí. Andi ist sich sicher: "Das ist der Playboyhase!" Wenn es jemand wissen muss...

Nach dem Abpfiff der 1. Halbzeit zieht Andi folgendes Fazit: "Herausragend war keiner!" Wir begeben uns zum Grillstand, wo wir zu unserer Enttäuschung feststellen, dass es heute doch keine Klobása für uns geben wird. Dort dreht sich nämlich ein ganzes Schwein. So ein Spanferkel wäre natürlich ein Leckerbissen, doch die Sau braucht noch bis sie durch ist. Gezwungenermaßen geben wir uns mit einem Hotdog zufrieden.

Halbzeit 2 sollte um einiges attraktiver werden. Havlena bringt die Hausherren in der 55. Minute in Führung. Dass ich dieses Tor verpasse, weil in diesem Moment ein Bursche hinter mir mit seinem Fahrrad stürzt, fällt unter Künstlerpech.

Daraufhin stellt Zaječí/Rakvice die Angriffsbemühungen ein. Die Strafe folgt in Form eines Doppelschlags von Bradáč und Stehlík. Die Gastgeber scheinen gedanklich bereits beim Spanferkel zu sein, wodurch Stehlík mit seinem zweiten Tor endgültig den überraschenden Sieg von Sokol Ivaň in Zaječí fixiert.