Mittwoch, 13. Mai 2026

Union Eberstalzell - SPG St. Marienkirchen/Wallern 1b

Eberstalzell, Zöller Arena
Bezirksliga Süd (OÖ), 280 Zuschauer, 1:3

Unmittelbar nach dem Ende eines Seminars sollte es heute nach Kirchham in die Traunviertler Hobbyliga gehen. Da der flexible Andi St. ebenfalls rechtzeitig eine Zustiegstelle entlang der Route erreicht, geht es sogar zu zweit nach Oberösterreich. Eben dieser Andi bemerkt im Zuge seiner Recherche, dass die Partie in Kirchham kurzfristig abgesagt wurde.

Als Ersatz bleibt die Union Eberstalzell übrig, die heute in ihrer vor einem Jahr eröffneten Zöller Arena in der Bezirksliga Süd die Spielgemeinschaft ASV St. Marienkirchen/SV Wallern 1b empfängt. Da diese Partie 45 Minuten apäter angepfiffen wird als jene in Kirchham, bleibt noch Zeit, dem alten Sportplatz, dem Autobahnstadion einen Besuch abzustatten. Ich vermute, dass jene Dame, die dort sichtlich gestresst am Handy hängt, den „falschen” Sportplatz erwischt hat.

280 Besucher finden sich auf der neuen Anlage in Eberstalzell ein. Damit füllt sich die große Tribüne der neuen Anlage besser als von mir erwartet. Die Tabelle weist die Gäste als Favoriten aus: Während Eberstalzell im Mittelfeld der Tabelle liegt, befindet sich die Spielgemeinschaft am 3. Rang. 

Apropos 3: Der Favorit geht schon in der 3. Minute durch Wiedner in Führung. In der ansehnlichen Partie gleicht Eberstalzell in Minute 14 durch Berisha aus. Das freut besonders den Fanclub, der rund um den rot-weiß-roten Eberstallzell-Fetzen zu finden ist. Trotz vieler Chancen hüben wie drüben gehen die beiden Kontrahenten ohne weiter Tore in die Halbzeitpause.

Wir besuchen die Kantine, in der es Pommes, Debreziner und Frankfurter angeboten werden. Ich entscheide mich für die Debreziner, während Andi gleich 2 Paare Frankfurter verschlingt und als Nachspeise noch eine Riesenportionen Kren hinunterschlingt. Respekt! 

In der 2. Halbzeit können sich die Gäste steigern. Okeh trifft verdientermaßen zur Führung. Unmittelbar darauf skandiert der Eberstalzeller Fanclub: „Auf geht's, Zölla, kämpfen und siegen!“. Außerdem versuchen sie mit "Steht auf, wenn ihr Zölla seid!" auch die restliche Tribüne ins Boot zu holen. 

Trotz dieser Bemühungen kommt die Union Eberstalzell nicht mehr gefährlich vor das gegnerische Tor. Ganz im Gegensatz zu St. Marienkirchen/Wallern. In der 87. Minute macht Wiedner mit seinem 2. Tor den Sack zu. Damit bliebt die Spielgemeinschaft mitten drin im Kampf um den Meistertitel. Eberstalzell wird die Saison vermutlich im Mittelfeld beenden, kann sich aber mit der gelungenen neuen Anlage trösten.

































Sonntag, 10. Mai 2026

SPG Obernberg/Ort - FCU Lohnsburg

Ort im Innkreis, Sportplatz
2. West (OÖ), 80 Zuschauer, 2:0

Der ehemalige Bundesligaspieler Manuel Ortlechner ist der bekannteste Kicker, welchen der TSV Ort im Innkreis hervorgebracht hat.  Das ist schon eine Weile her. In der Gegenwart bildet der TSV Ort eine Spielgemeinschaft mit dem Sportverein aus Obernberg. Die Heimspiele der SPG werden – mit ganz wenigen Ausnahmen – in Obernberg ausgetragen. Nach 18 Monaten "Pause" gibt es heute endlich wieder ein Heimspiel in Ort.

In der 2. West emfängt man den FCU Lohnsburg. Entsprechend dem Tabellenstand ist die SPG von Beginn an die bessere Elf. Die Überlegenheit führt zum 1:0 durch Palenik, der einen Elfmeter erfolgreich verwandelt. Der Großteil der 80 Besucher kann zwölf Minuten später dank Palenik schon wieder jubeln: Diesmal versenkt der Tscheche einen Freistoß im Lohnsburger Tor. 

2:0 ist der Pausenstand. In dieser kümmere ich mich um eine Jause. Laut Aushang gibt es in der Kantine sowohl Käsekrainer als auch eine warme Leberkässemmel. Ich entscheide mich für die Käsekrainer, werde jedoch sofort informiert, dass diese nicht warm ist. Die Tatsache, dass ich auf eine Leberkässemmel wechsle, scheint den Burschen in der Kantine nicht zu überraschen. 

Die Spielgemeinschaft kann mit dem 2:0 gut leben, man riskiert daher in der 2. Halbzeit nicht mehr das letzte Hemd. Da auch die Lohnsburger ihre Chancen nicht verwerten können bleibt es beim 2:0. Damit kehren wir mit zwei Favoritensiegen und dem guten Gefühl, einen selten bespielten Platz „abgehakt” zu haben, in die Heimat zurück.