Freitag, 17. April 2026

DSG Union Traun - SV Croatia Linz

Traun, Sportanlage Schlossstraße
DSG-Liga OÖ, 30 Zuschauer, 0:9

Das einzige Spiel meiner Derbyliste ist heute zeitlich ein Ding der Unmöglichkeit. Es muss also eine Partie in der "Region" her. Mit Dorfstetten und Dürrhäusl bieten sich dafür 2 Vereine der Mostviertler Hobbyliga an. Da mein geplante Begleiter jedoch in Südmähren eine Alternative fand, geht es auch für mich zur Alternative.

Die befindet sich in Traun und hört auf den Namen Sportanlage Schlossstraße. Um sie zu erreichen, muss man das letzte Stück am Franz-Wild-Weg zurücklegen. Passenderweise treffe ich beim Sportplatz den wilden Franz an, der sich mit seinem blauen Kapperl ebenso für den Besuch des heutigen Spiels erwärmen konnte.

Es handelt sich um eine Begegnung der DSG-Liga Oberösterreich. Die DSG Union Traun empfängt den SV Croatia Linz. Die Vorzeichen könnten klarer nicht sein. Das abgeschlagene Schlusslicht trifft auf den Leader und Titelverteidiger. 

Vor 30 Besuchern geht Croatia wie erwartet rasch in Führung. Franz ist offensichtlich mit dem Traun-Goalie nicht ganz zufrieden: "Man konn jo ned amoi sogn er is umgfoin wia a Bahnschronken! Er is jo gor ned umgfoin!" Nachdem ich Franz mit den Worten "Der war jetzt aber schon gemein!" zurechtweise, erwidert der zwar nicht wilde, dafür aber strenge Franz: "Das war nur eine konstruktive Kritik!" 

Croatia erhöht flott auf 0:2. schaltet dann aber zurück, sodass die Gastgeber halbwegs mithalten können. Zur Pause steht es daher „nur” 0:4. Die ganz leise Hoffnung, dass beim Auftritt von Croatia in der Halbzeit eventuell Ćevapčići aufgetischt werden, erfüllt sich nicht.

Nach einem Rundblick über den Platz frage ich Franz: "Ist das da hinten eine Kirche oder eine Fata Morgana?" Franz antwortet unverzüglich: "Nachdem wir in Traun sind kann das nur eine Stosi- Morgana sein!" Dieser Franz, was dem immer einfällt!?

Je länger die Partie dauert, desto deutlicher wird der Klassenunterschied. Da Croatia seine teils sehenswerten Kombinationen immer wieder erfolgreich abschließt, endet die Partie mit 0:9. Wenigstens konnten die Trauner eine zweistellige Niederlage verhindern. 



























Mittwoch, 15. April 2026

Baník Dubňany - Tatran Kohoutovice

Dubňany, Hřiště 
Krajský Pohár JmKFS (CZ), 200 Zuschauer, 1:3

Eigentlich wollte ich heute mit Philipp den vor 2 Wochen geöffneten Nagycenk-Kreis im Komitatspokal Győr-Moson-Sopron schließen. Als wir dann jedoch die Ansetzungen der Viertelfinalpartien des südmährischen Kreispokals entdeckten, wurde dieser Plan verworfen. Man könnte auch sagen: Die ungarische Wiese musste einem hübschen tschechischen Sportplatz weichen.

Aus den beiden zur Auswahl stehenden Begegnungen fällt unsere Entscheidung auf die Partie zwischen Baník Dubňany und Tatran Kohoutovice. Als Begleiter gesellt sich Andi St. hinzu. Des weiteren treffen wir vor Ort auf Brucki, der vor dem Spiel die Getränke der hiesigen Minipivovar verkostet hat.

Zum Duell zwischen dem Sechstligisten Dubňany und dem Fünftligisten Kohoutovice finden sich 200 Besucher ein. Mit den „Rowdies Dubňany” ist auch eine beachtliche Fanszene der Gastgeber vor Ort.

Die bekommen bereits in der 3. Minute eine kalte Dusche, da Suchomels Kopfball via Innenstange über die Linie kullert. Dubňany wirkt überfordert und kassiert sieben Minuten später schon das nächste Tor. Erst jetzt nehmen auch die Gastgeber am Spiel teil. Auch weil nach dem Fehlstart auch noch Pech bei einem Lattenschuss dazukommt geht Dubňany mit dem 0:2-Rückstand in die Pause.

In dieser besuchen wir die Kantine, in der wir uns mit einer Wurst stärken. Während Philipp und ich den Teller mit 2 Würsten ordentlich füllen, gibt sich Andi mit einem Würstchen zufrieden. Statt der 2. Wurst kauft er sich dafür einen Schwenkel.

Während wir noch mit unserer Mahlzeit beschäftigt sind, machen die Herren aus dem Brünner Stadtteil Kohoutovice mit dem 3. Treffer alles klar. Immerhin können die Anhänger aus Dubňany dank des Treffers von Krejčiřík auch einmal jubeln. Erfreulicherweise wird das Team aus Dubňany trotz der klaren Niederlage von den Rowdies mehr als würdig verabschiedet.

Würdig verabschiede auch ich mich aus der 6.200 Einwohner zählenden Stadt: Mit 3 Dosen aus der Minipivovar.