Samstag, 18. April 2026

Union St. Marien - Union Neuhofen/Krems

St. Marien, Sportplatz
1. Ost (OÖ), 300 Zuschauer, 2:2

Da die Begegnung in Ternberg schon um 14.00 Uhr angepfiffen wurde, kann noch ein weiteres Spiel an diesem Samstag besucht werden. 2 Spiele in Oberösterreich an einem Tag sind alles andere als Normalität, da hier gerne zu den offiziellen Verbandszeiten gekickt wird. Dies ist auch in St. Marien der Fall, wo um 16.30 Uhr in der 1. Ost das Derby gegen Neuhofen/Krems ansteht.

Aus diesem Grund sollte sich der Sportplatz beim Duell zwischen dem Sechsten und dem Elften mit 300 Besuchern sehr gut füllen. Während auf Seiten St. Mariens' ein Anhänger mit einer Hupe Gas gibt, sorgen auf Seiten der Gäste gleich 2 Trommler für Stimmung. Einer von ihnen greift hin und wieder auch zu einer Trompete, um „Attaaaaaaaackeeeeeee...” anzustimmen. So gehört ich das beim Derby.

Auch die Akteure am Feld tragen zu einem würdigen Derby bei. Neben vielen Torchancen wird auch mit harten Einlagen nicht gespart, wie 4 gelbe Karten in der ersten halben Stunde beweisen. Das sieht auch der Herr neben mir so: "Des is a rassige Partie!" 

In der 32. Minute gehen die Hausherren - nicht unverdient - durch einen Kopfballtreffer von Simon Aigner (der hat keinen Turban) in Führung. Nach einer weiteren gelben Karte beendet Schiri Steinbichler die 1. Halbzeit. In der Pause besuche ich den Grillmeister, wo man zwischen Bosna und einer Kafka wählen kann. Meine Wahl fällt auf eine große Bosna.

Auch nach der Pause ist St. Marien die etwas bessere Elf. Bei einem Weitschuss verhindert die Latte das 2:0. Entgegen dem Spielverlauf kann Neuhofen jedoch in der 66. Minute durch Sahl ausgleichen. Es sollte noch schlimmer kommen für die Gastgeber: Culjak sieht in der 73. Minute die 2. Gelbe Karte. Damit darf er vorzeitig unter die Dusche.

Neuhofen weiß mit der Überzahl nichts anzufangen, St. Marien bleibt die aktivere Mannschaft. Die Belohnung folgt in der 88. Minute, in der  - und belohnt sich in Form eines Freistoßtreffers durch Margeta. Mein Nebenmann ist entzückt: "Von dem Freistoß werd i heit nu träumen!"

Er hat sich zu früh gefreut, denn eine Minute später landet Forstners Schuss von der Strafraumgrenze im Tor von St. Marien! Nun meint derselbe Herr kopfschüttelnd: "Mia san afoch zu blöd!" Somit werden im Derby - vielleicht nicht ganz dem Spielverlauf entsprechend - die Punkte brüderliche geteilt.






























UFC Ternberg - SV Garsten Juniors

Ternberg, Sportplatz
2. Ost (OÖ), 140 Zuschauer, 2:4

Da im Sommer 2026 in Ternberg eine neue Sportanlage eröffnet wird, ist es höchste Zeit, dem bald alten Sportplatz einen Besuch abzustatten. Nachdem der 1. Versuch dank "Badersdorf" scheiterte, sollte es heute beim Gastspiel der Garsten Juniors beim UFC Ternberg klappen.

Bei prächtigem Fußballwetter sind 140 Besucher mit dabei. Das ist natürlich weit weniger wie es am 1. Mai beim Derby gegen Losenstein sein werden, für ein Duell gegen eine Zweitvertretung ist das ein durchaus zufriedenstellender Wert.

Die Gastgeber, die im Mittelfeld der Tabelle rangieren, erwischen gegen den Tabellenzweiten einen Traumstart: Durch Treffer von Dorfner und Aigner führen die Hausherren nach 9 Minuten schon mit 2:0. 4 Minuten später verkürzt Straßer durch einen schönen Weitschuss ins lange Eck. 3 Tore binnen 13 Minuten. Wer da zu spät kommt, ist selber schuld.

Auch nach diesen frühen Treffern bleibt es spannend. Dreimal landet die Kugel in der ersten Halbzeit noch an der Torumrandung. Ternberg führt zur Pause, in der ich mir eine Leberkässemmel mit Essiggurkerl gönne, mit 2:1.

In der 62. Minute gelingt Straßer mit seinem zweiten Tor der Ausgleich. Ab diesem Zeitpunkt spielt mehr oder weniger nur noch die Zweier aus Garsten. Im Minutentakt tauchen sie vor Ternberg-Goalie Grunewald auf. Obwohl dieser einen guten Tag erwischt, muss er bis zum Abpfiff noch zweimal die Kugel aus dem Netz holen.  Damit endet das viertletzte Heimspiel Ternbergs' am „alten” Sportplatz mit einer 2:4 - Niederlage, die aufgrund der 2. Halbzeit so in Ordnung geht.