Dienstag, 14. Juli 2026

SSV Wurmannsquick - ETSV 09 Landshut

Wurmannsquick, Sportanlage
Totopokal Niederbayern West, 50 Zuschauer, 0:5

Als Hauptspiel wurde für heute eine Spiel des Innviertler-Cups in Feldkirchen auserkoren. Da diese erst um 19.30 Uhr angepfiffen wird, bleibt noch Zeit genug, um ein weiteres Match mitzunehmen. Dafür geht es zum SSV Wurmannsquick, der im Kreispokal Niederbayern West die Eisenbahner aus Landshut empfängt. 

Diese Partie startet bereits um 15.00 Uhr bei brütender Hitze. Bemerkenswert ist, dass die Gruppe der Sportplatzsammler zu Beginn rund die Hälfte der Zuschauer ausmacht. Insgesamt zähle ich neun Gleichgesinnte. Im heutigen Cupduell treffen zwei Zehntligisten aufeinander. Schnell wird klar, dass die Gäste aus der A-Klasse Landshut dem SSV Wurmannsquick aus der A-Klasse Eggenfelden überlegen sind.

Nachdem sich die Grün-Weißen 30 Minuten lang erfolgreich wehren, geht Landshut in Minute 31 verdientermaßen in Führung. Mehr Highlights bietet Halbzeit 1 nicht. In der Pause werden bereits die ersten Kostproben für das anstehende Sportfest angeboten. Während der futtergrantige Andi St. ("Dieser Philipp mit seinen Sch*** Cabanossi") zu einem Schnitzel greift, reicht mir eine Portion Pommes, um meinen Hunger zu stillen.

Nach rund einer Stunde kommt Landshut richtig in Schwung, 3 Tore binnen 10 Minuten sind die Folge. Andi meint nach dem 0:4: "Jetzt is da Fodn grissn!" Aufgrund eines weiteren Landshuter Treffers kurz vor dem Abpfiff endet die Partie klar und deutlich mit 0:5. 

Während Barthopper Alex diese Partie vorzeitig verließ um rechtzeitig zu (s)einem Bonusspiel zu kommen, geht es für unsere Fünfergruppe völlig stressfrei weiter nach Feldkirchen.































Samstag, 4. Juli 2026

SSD Pontebbana - SSD Velox Paularo

Pontebba, Campo Sportivo Comunale G. Cancianini
Campionato Carnico - Prima Cat. (ITA), 120 Zuschauer, 1:1

Nach dem Auftakt in Cavazzo geht es retour nach Pontebba, wo wir uns vor 4 Stunden zu viert 2 Pizzen geteilt haben. Pontebba liegt am Schnittpunkt zwischen den Karnischen- und Julischen Alpen. Bis zum 1. Weltkrieg verlief mitten im Ort die Grenze zwischen Italien und Österreich-Ungarn. 1913 hätte der Platz übrigens zu Österreich-Ungarn gezählt.

Während Alex und Matthias direkt vom Parkplatz zum Campo Sportivo Comunale G. Cancianini hirschen, absolvieren Andi & meine Wenigkeit eine Kulturrunde. Um 20:30 Uhr wird dann die Partie zwischen Pontebbana und Velox Paularo angepfiffen. Auch hierbei handelt es sich um eine Partie der Prima Categoria des Campionatos Carnico. Wie beim Spiel zuvor gibt es auch auch beim Abstiegsknaller (© Andi) regen Zulauf.

Während die Gäste in der 1. Halbzeit klar besser sind, stellen wir fest, dass es auch bei unserem 2. Spiel tolle Fotomotive gibt. Neben dem Bergpanorama drängt sich vor allem die Chiesa di San Giovanni Battista immer wieder ins Bild. Da Velox trotz Überlegenheit kein Treffer gelingt, geht es torlos in die Pause.

In dieser geht es zum Grillmeister, wo wir ein hervorragendes mit Faschierten und Grillgemüse gefülltes Panini bestellen. Während drei Personen unserer Gruppe die Speise verputzen packt der Hopper mit dem Vollbart den Bauerntrick aus, den wir sonst nur von Andi St. kennen. Da wir am Kühlschrank den Schriftzug Friul Bräu entdecken, hoffen wir auf einen besonderen Bierpunkt. Als wir nachfragen, was hier gezapft wird, werden wir mit der Antwort „Erdinger” rasch auf den Boden der Realität zurückgeholt.

Ähnlich ergeht es den Gästen: Entgegen dem Spielverlauf bringt Nicholas Donadonibus die Hausherren nämlich in Führung. Diese hält bis zur 90. Minute. In dieser gelingt Zanin nämlich der verdiente Ausgleichstreffer. Zanin bejubelt sein Tor äußerst provokant vor dem Heimmob. Das lässt die Emotionen hochkochen. Selbst der friedliche Auswärtsfan neben Andi wird, wohlgemerkt nachdem er er sein Panino genüsslich verzehrt hat, zu einem anderen Menschen. 

Kurz darauf ist Schluss, die Punkte im Abstiegsknaller werden somit brüderlich geteilt. Ähnlich wie der Auswärtsfan verwandelt sich auch Alex bei der Heimfahrt zu einem anderen Menschen. Dass er das Spiel schon vor dem Abpfiff verlässt, um uns direkt vor dem Ausgang abzuholen, ist mir neu! Vielleicht liegt es daran, dass Alex zu seinen beiden Espressi eine Flasche Wodka statt einer Kanne Mich bekam ...