Samstag, 6. Dezember 2025

Bagi TC '96 - Valkói KSK

Bag, Sporttelep
Pest Varmegye II, Északi csoport (Ungarn), 60 Zuschauer, 5:1

Die Distanz zwischen Gödöllő und Bag beträgt gerade einmal 13 Kilometer. Aus diesem Grund erreichen wir ohne Stress den Sportplatz des Bagi TC, wo heute in der 5. Leistungsstufe der Hausherr in einem Nachtragsspiel der 11. Runde den Valkói KSK empfängt. Die Gastgeber, die im Mittelfeld der Tabelle liegen, konnten in den bisher absolvierten Runden fünf Punkte mehr als die Gäste einfahren.

Neben der in den Hang hineingebauten Minitribüne fällt vor allem Valkói-Goalie Tamás "Kakadu" Nagy auf. Trotz des einen oder anderen Kilos zu viel auf seinen Rippen kann er in den Anfangsminuten gleich 2 Chancen von Bagi entschärfen. Stebl meint: "Wenn der auf dich zukommt, siehst du nur noch Orange!" Besser macht es auf der anderen Seite Roland Nagy, der gleich die 1. Chance der Gäste im Tor unterbringt.

Das sollte es dann aber gewesen sein mit den positiven Nachrichten für Valkói. Bagi netzt binnen elf Minuten gleich dreimal und geht somit mit einer komfortablen 3:1-Führung in die Pause. Wir erfahren von einem älteren Herrn, dass Bag einst in der zweiten Liga spielte und im Cup damals gegen Újpest vor vollem Haus antrat. Das waren noch Zeiten!

Die zweite Halbzeit verläuft vor nicht ganz vollem Haus lange ausgeglichen. Erst als einer der Gegner vom Platz gestellt wird, kommt Bagi wieder in Fahrt. Die Folge sind zwei Treffer in den Schlussminuten, was Stebl zu folgender Aussage verleitet: „Jetzt hat er Federn gelassen, der Kakadu!”

Mit diesem Kantersieg kann der Bagi TC mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen, während Valkói gerade einmal einen Punkt vor einem Abstiegsplatz überwintert.


























Somos VSE U19 - Péceli SSE U19

Gödöllő, GEAC Sporttelep (KR)
MLSZ Regionális U19 Alap Északkeleti csoport, 30 Zuschauer, 0:7

Heute Abend empfängt der FC Košice in der slowakischen Liga Slovan Bratislava. Wir, dass sind neben meiner Wenigkeit die Hopperkollegen Philipp und Stebl, wählen die Route über Ungarn, da hier noch 2 weitere Spiele mehr oder weniger am Weg liegen. Schon um 10.00 Uhr empfängt die U19 vom Somos VSE die Kollegen aus Pécel. Der Spielort ist allerdings nicht der Sportplatz in Somoskőújfalu, sondern der Kunstrasenplatz der Szent-István-Universität in Gödöllő. 

Diesen erreichen wir nach einem Besuch des hiesigen Sparmarktes, in dem Stebl für einige wenige Forint in einen Rückenkratzer ersteht. Dieser Stebl, was dem immer einfällt! Apropos Stebl: Beim Anblick des Sportplatzes meint er: "Da ist jeder rumänische Unterhausground schöner!" Philipp, der diese Perle (?) in den Ansetzungen entdeckte, kontert: "Erst mit solchen Plätzen verdient man sich große Stadien." Kein Wunder, dass der Stebl nach dieser Aussage einen ordentlichen Schluck aus seiner Bierdose nimmt.

Da beide Mannschaften in fast identen Dressen auflaufen, müssen die "Heimischen" mit gelben Überziehleibchen antreten. Möglicherweise ist ja das der Grund, warum die Gäste, die am 7. Tabellenrang liegen, gegen die Elftplatzierten klar überlegen sind. Zur Pause führt Pécel mit 4:0.

Auch nach Wiederanpfiff ändert sich nicht viel am Spielgeschehen. Immerhin steigert sich Somos und kassiert in Halbzeit 2 nur 3 Tore. Ob das ein großer Trost ist, wage ich allerdings zu bezweifeln. Nach dieser Matinée geht es weiter ins benachbarte Bag zu einer Partie der 5. Leistungsstufe.