Mittwoch, 14. Oktober 2026

PFK Piešťany - Spartak Trnava

Piešťany, Štadión PFK
Slovenský pohár, 2.674 Zuschauer, 0:2

Nachdem sich Spartak Trnava in der 3. Cuprunde im schönen Stadion von Púchov durchsetzen konnte ist man in Runde 4 im ebenso schönen Stadion von Piešťany zu Gast. Wie vor einem Monat werde ich von Andi St. begleitet. Leider verpassen wir aufgrund einer Verkettung mehrerer Faktoren knapp den Anpfiff. Das ist ärgerlich, dadurch verpassen wir nämlich eine "Klopapier-Wurf-Choreo" des Jugendfanclubs der Gastgeber.

Der Viertligist PFK Piešťany kann in der ersten Halbzeit vor 2.674 Besuchern mit dem neunfachen slowakischen Pokalsieger mithalten. Die Fans aus Trnava sind auch heute wieder zahlreich vertreten, jedoch fehlt im Vergleich zur Púchov-Partie der Großteil der Fetzen. Da dürfte die Anstoßzeit für den einen oder anderen aus der Szene etwas zu früh gekommen sein.

Die Trnava-Kurve kann erst gegen Ende der ersten Halbzeit erstmals jubeln, der Treffer wird jedoch aufgrund eines Handspiels annulliert. Damit werden beim gerechten Zwischenstand von 0:0 die Seiten gewechselt, worüber sich vor allem die Anhänger des 1912 gegründeten Traditionsklub aus Piešťany freuen. Aufgrund extrem langer Warteschlangen bei den beiden Verkaufsständen verzichten wir auf eine Stadionwurst.

In der 49. Minute bringt Roman Procházka die Favoriten schließlich in Führung. Beim Viertligisten schwinden langsam die Kräfte. Trnava erhält Mitte der zweiten Halbzeit einen Elfmeter zugesprochen, der sicher verwandelt wird. Torschütze ist erneut Procházka.

Trnava spielt diese Führung souverän über die Zeit und steht damit im Achtelfinale des slowakischen Cups. Beim PFK Piešťany braucht man nicht allzu traurig sein, schließlich konnte der große Favorit beim heutigen Fußballfest zumindest eine Halbzeit lang voll gefordert werden.

Nach einer Kulturrunde durch die knapp 26.000 Einwohner zählende Stadt lassen wir unseren Ausflug im Restaurant der Brauerei Piešťanský ŽiWELL ausklingen. Dort werden zum vor Ort gebrauten Gerstensaft hochwertige Speisen serviert. Eine durchaus gute Alternative zur Stadion-Klobása. Mit dem einen oder anderem Bier aus dem Restaurant-Kühlschrank geht es retour in die Heimat.
































Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen