Sonntag, 13. September 2020

FC Klausen-Leopoldsdorf - SC Schönau

Klausen-Leopoldsdorf, Herbert Lameraner-Sportzentrum
2. Klasse Triestingtal, 75 Zuschauer, 2:5


Nach 2 absolvierten Runden liegt der FC Klausen-Leopoldsdorf in der 2. Klasse Tristesstingtal (c Phlilipp) mit einem Torverhältnis von 2:18 und 0 Punkten am Tabellenende. Bei so einer Bilanz sollte man nicht länger zuwarten, sondern den Sportplatz schnell besuchen, man weiß ja nie... Philipp und Andi denken ähnlich, daher sind die beiden heute ebenfalls vor Ort.

Gegner Schönau steht ebenfalls noch ohne Punkt da. Man kann sich also zumindest Hoffnungen machen auf Seiten der Heimischen. 15 Minuten vor dem Anpfiff erreichen wir das Herbert Lameraner-Sportzentrum, welches sich im Ortsteil Lammerau befindet und einen idyllischen Eindruck vermittelt.

Die hier üblichen 75 Besucher sehen eine Mannschaft aus Klausen-Leopoldsdorf, die in den Anfangsminuten nicht nur mit Schönau mithält, sondern sogar das bessere Team ist. Nachdem hüben wie drüben einige Chancen teils kläglich vergeben wurden, sind es dann doch die Gäste, die in der 25. Minute die Führung erzielen. Eine Minute nach dem 0:2 können Spieler und Besucher endlich jubeln, Dominik Karlik verkürzt nämlich auf 1:2. 5 Minuten später stellt Schönau den 2-Tore-Abstand wieder her.

In der 2. Halbzeit umrunden wir den Platz und passieren dabei auch die kleine Tribüne. Dort kennt man den Grund für die herben Niederlagen: "So stork wia heia wor de 2. Klass' nu nie!"  Heute gibt sich der FCKL jedoch noch nicht geschlagen, in der 62. Minute verkürzt man auf 2:3!

Das war es dann aber auch schon mit der Klausen-Leopoldsdorfer Herrlichkeit, in der Folge spielen und treffen nur mehr die Gäste. Die Wut im Publikum entlädt sich wie immer in solchen Situationen auf den Schiedsrichter. So wird Aziz Karakas von einem Herrn mit den Worten "He Glotzada, hoid dei Pappn!" in einer ziemlich direkten Art beleidigt. Karakas bleibt cool!

Schönau gewinnt schlussendlich mit 5:2 und hat damit in der Tabelle endlich angeschrieben, während Klausen-Leopoldsdorf weiterhin auf den ersten Punktegewinn wartet.






































Samstag, 12. September 2020

Lieferinger SV - USV Schleedorf

Salzburg, Sportanlage Salzburg-Nord
2. Klasse Nord A (Salzburg), 99 Zuschauer, 2:1


Nach der Regionalliga-Partie in Wals-Grünau gibt es heute erfreulicherweise noch die Möglichkeit, ein weiteres Spiel zu besuchen. Am Platz 1 der Sportanlage Salzburg-Nord trifft um 17 Uhr der Lieferinger SV auf die Kollegen aus Schleedorf. Wir befinden uns hier in der 2. Klasse Nord A. Absteigen kann man in dieser Liga nicht mehr.

Das im Stadtteil Liefering befindliche Sportzentrum Nord wurde im Februar 2017 eröffnet, neben mehreren Fußballfeldern befindet sich auch ein Platz für Leichtathleten sowie eine Halle, in der unter anderem Eishockey, Basketball oder auch Handball gespielt wird. Zum heutigen Fußballmatch kommen von mir handgezählte 48 Besucher, offiziell sind 99 angegeben. Vielleicht hab ich mich ja verzählt!

Wenn man vom Tabellenstand ausgeht ist der Gast aus Schleedorf heute Favorit, doch es sind die Lieferinger, die bereits in der 3. Minute durch Adnan Gusic ins schwarze Treffen. In der Folge sehen die 48 bzw. 99 Interessiere ein ausgeglichenes Spiel auf einem der Ligastufe entsprechendem Niveau.
Nach einer vergebenen Chance plärrt Schleedorf-Coach Radinger: "Wos woi ma do eigentlich?" Andi meint: "Das ist eine berechtigte Frage!"

Dazu möchte ich allerdings klarstellen, dass wir von der Anlage durchaus positiv überrascht sind. Brucki hat zuvor von einem "Platz ohne Charme" gesprochen. Der war allerdings noch vor dem Umbau hier, wo noch auf der Leichtathletik-Anlage gekickt wurde. Mit dem Neubau hat die Anlage auch an Charme gewonnen.

Es geht mit 1:0 in die Pause, in der einige Liefering-Kicker mit den Ordnern am Feld herumtollen und somit die Ansprache ihres Trainers Leonhard Götsch verpassen. Möglicherweise ist das der Grund, warum Bernhard Steiner in der 51. Minute für Schleedorf ausgleichen kann. Coach Radinger motiviert sein Team unmittelbar nach dem Tor: "So Burschen, jetzt ziag ma' unseren Kopf nu aus da Schlinge!"

Während wir es uns auf einer der Holzbänke gemütlich machen, geht der Lieferinger Sportverein dank eines Tores durch Said Sulejmanovic in der 80. Minute neuerlich in Führung. Diesmal kann sich der Gast der Schlinge nicht mehr entledigen, Liefering bringt den Sieg nämlich ins Trockene. Das freut auch den offensichtlich ausgesperrten älteren Herrn am Zaun. Mit diesem Sieg überholt der SVL gleich 4 Mannschaften und verbessert sich vorerst auf Rang 5. Herzlichen Glückwunsch.