Sonntag, 20. November 2011

FC Tornado 05 - KSV Ankerbrot

Wien 12, Sportanlage Eibesbrunnergasse
1. Klasse A (Wien), 70 Zuschauer, 2:3


Hoppala, die Unterliga-Saison ist ja doch noch nicht beendet, die Wiener setzen noch einen drauf! :-)
Vor dem Bundesliga-Schlager SCR - Red Bull geht sich noch ein neuer Ground aus - nämlich der Sportplatz des 12. Bezirkes in der Eibesbrunnergasse :-)   ("Ohne Worte")

Auf dieser Anlage spielen derzeit 3 Vereine: Gradisce, der Margaretner AC und der FC Tornado. Genau dieser Verein spielt heute gegen den KSV Ankerbrot (aka die Kipferl)  in der 1. Klasse A.

Gleich nebem dem Trabi am Parkplatz liegt dieses Sportgelände, das aus 3 (!) Fußballfelder beseht. Beim Betreten der Anlage spielt gerade die Reserve am "Nebenplatz".  Tickets? Fehlanzeige ... Also heute Gratisfußball, das tut gut, da die Rapid-Tickets unverschämt teuer sind.

Wir starten gleich in die Kantine und kaufen uns die angepriesene warme Käsleberkässemmerl samt Wieselburger Bier. Die Kantine ist wirklich fesch, 2 Damen rüsten sich für den bevorstehenden Winter, indem sie gemütlich Handschuhe stricken!

Anschließend gehts zum Spiel der Kampfmannschaften auf das Hauptfeld. Das Spiel bietet mehr als wir erwarten. Kuriose und zugleich schöne Tore (Schienbeinheber aus 5 Meter). Ofiziell sind 70 Fans anwesend, da haben sie anscheinend auch die Spaziergänger die ständig nebem dem Platz vorbeikommen mitgezählt.  Abzüglich der Reservespieler komme ich auf ca. 15 Besucher....

Das entscheidenden 3:2 für die Kipferl - aus einem Konter - wird mit einem "Söba Schuid" von einem der 15 Fans quittiert. (30 Sek. zuvor hat er bei einem eigenen Freistoß noch gemeint "des würd i ned mochn", nachdem fast alle Spieler nach vorne in den Strafraum getrabt sind). 

Auch sonst gibt es einiger herrliche Meldungen der 15 Fans ... und auch vom Tornado-Trainer, als er zu seiner demotivierten Nummer 9 meint "Postiv bleibn"

In diesem Sinne....













Sonntag, 13. November 2011

ASK St. Valentin - SC Garsten

St. Valentin, Herzograder Waldstadion
Bezirksliga Ost (OÖ), 400 Zuschauer, 2:2


Letzter Spieltag vor der Winterpause in der Unterklasse in NÖ und OÖ. Wir wählen die oberösterreichische Bezirksliga Ost.   Der Tabellenführer aus St. Valentin trifft auf den Verfolger aus Garsten – ein Schlager also. Beachtliche 400 Fans trotzen der Kälte. Einzigartig ist der Eintritt, wo die Tickets in einer Steyr-Traktor-Kabine an den Mann bzw. an die Frau gebracht werden.

Nach Bier und Sturm stellen wir uns auf die Gegengerade. Im 1. Angriff gibt’s gleich ein Super Volleytor der Heimischen Elf. Natürlich drängt Garsten (mit Ex-Bundesligakicker Ronnie Brunmayr) vehement auf den Ausgleich, jedoch werden die besten Chancen jeweils am langen Eck teilweise peinlich vorbeigenudelt. Spaß haben  wir auch mit dem jungen Linienrichter, der mit der Abseitsregel auf Kriegsfuß steht und immer wieder von den Zuschauern beeinflusst und verunsichert wird.

Der pingelige, aber sehr motivierte Jungschiri  verteilt in diesem Spiel insgesamt 7 gelbe Karten, wegen Reklamierens, Ball sperrens ect. In der 2. HZ geht’s rund … Garsten gelingt 2x der verdiente Ausgleich. Das Spiel endet also mit einem 2:2 Remis.  Nennenswert ist noch die Tatsache, dass wir jetzt auf der anderen Seite des Spielfelds stehen … dort wo ein „älterer“ Herr wachelt …  „Der is jo scho vü zu oid, der siacht jo nix mehr“

Jaja, der eine ist zu jung – der andere zu alt …. Passen tut's nie!










Samstag, 12. November 2011

1.SC Znojmo - FK Varnsdorf

Znojmo, Stadion v Husových sadech
Druhá Liga, 396 Zuschauer, 0:0


Die Geburtstagsfahrt vom Max sollte den 8. Länderpunkt bringen. Es geht nach Znojmo. Der dort ansässige 1.SC spielt in der Druhá Liga, also der 2. Tschechischen Liga.

Nachdem wir uns im fast menschenleeren Znaimer Zentrum vom guten Geschmack des tschechischen Biers überzeugen, wandern wir durch einen Park in das Stadion mit dem unaussprechlichen Namen.

Die 2 Damen am Ticketschalter sprechen perfekt Deutsch, ein Ticket kostet 60 Kronen (ca 3 Euro), das ist ein Drittel des Preises, was in Österreich in der selben Leistungsstufe verlangt wird ...

Das Stadion selbst kann durchaus gefallen, es wird dominiert von der steilen Längstribüne, wir wandern allerdings - um die letzten Sonnenstrahlen des Jahres zu genießen - auf die Gegen-Beton-Gerade.

Der Gast aus Varnsdorf kommt aus dem Norden und muß über 4 Stunden anreisen, das ist immerhin das doppelte von uns. Trotzdem sind 5-6 Fans mitgekommen.

Doschau, eine Frau Linienrichter!
Das ist aber auch schon das beste am Spiel ... Wir wissen bereits nach 15 Minuten, daß dies nur ein 0:0 werden kann .... Beide Trainer agieren einfach zu vorsichtig, vielleicht sind aber auch die Spieler kurz vor der Winterpause nicht mehr motiviert!

Die 2. Halbzeit wird zuerst hinter dem Tor verfolgt, bevor es auf die steile Hauptribüne geht, von der die Sicht hervorragend ist.

Der nette Ausflug wird im Albert Hypermarket sowie beim blauen Res(t)aurant bei einer Pizza und einem weiteren Pivo abgeschlossen.
















Samstag, 5. November 2011

SV Ried - SK Rapid

Ried, Keine Sorgen Arena
Bundesliga, 7.300 Zuschauer, 1:1


Nach dem "Vorspiel" in Grieskirchen geht die Reise weiter ins Innviertel. Nach der Stärkung im Rieder Zentrum bei einem Fast-Food-Restaurant geht es ab auf den Volkfestparkplatz, wo wir unser Auto parken.

Kurze Zeit später sind wir in der Keine Sorgen Arena ... omg .. dieses Stadion hätte sich einen besseren Namen verdient. Positiv: Man sitzt direkt am Spielfeld ...  ganz nett anzusehen, so ein kleines, reines Fußballstadion.

Das Stadion, sorry, die Arena ist voll, die Rieder Jungs haben sogar eine Choreo ... 3 Reihen vor uns steht auch der Wiesel im Gästesektor ... natürlich will man da fast sagen.

Das Spiel  endet 1:1. Die Tore fallen nach 2 grauslichen Fehler der Goalies Gehbauer und Payer. Ach ja - Wir ham übrigens 7 100%ige vergeben, wie einer aus dem Gästesektor behauptet.

Bei der nächtlichen Heimfahrt ins Mostviertel machen wir mit dem Wiesel noch einen Stopp beim Oeder Burger-King. Da hamma uns heute ja wieder gesund ernährt :-)






SV Grieskirchen - Donau Linz

Grieskirchen, Fröling-Stadion
OÖ Liga, 250 Zuschauer, 4:1


Da unser Hauptspiel in Ried erst um 18.30 Uhr beginnt, bietet sich ein weiteres Match zum "Mitnehmen" geradezu an. Die Entscheidung fällt auf das Spitzenspiel der OÖ Liga. Der Titelfavorit aus Grieskirchen liegt derzeit nur an 5. Stelle - unter anderem hinter dem heutigen Gegner Donau Linz.

Das Fröling-Stadion würde ich als guten Durschnitt bezeichnen. Großes Plus: Man kann das Spiel von allen 4 Seiten beobachten, unter anderem auf einer breiten, überdachten Tribüne.

Das Spiel überrascht mit schnellem, technisch hochwertigem Fußball. Die Heimelf siegt  verdient, aber etwas zo hoch  mit 4:1, auch weil einer der Donau-Kicker kurz nach der Pause rot sieht.. Auf der Tribüne kommt es zu einem Handgemenge, was von einem Einheimischen mit den Worten "Sowos homma a nu nie gsehn", quittiert wird.. Nachdem sich die Lage beruhigt hat, kommen schließlich  die 2 Ordner gemütlich aus der Kantine und mischen sich unters Volk ;.) Genial