Donnerstag, 29. Mai 2014

ASKÖ Ebensee - ATSV Timelkam

Ebensee, Rudolf Engl Stadion
2. Süd (OÖ), 80 Zuschauer, 2:6



Trotz regennasser Fahrbahn und ein paar "Bremser" vor uns erreichen wir genau mit Anpfiff das Rudolf Engl Stadion in Ebensee. Den Traunsee müssen wir heute - im wahrsten Sinne des Wortes - links liegen lassen.

Überraschend und sehr positiv ist die individuelle Eintrittskarte. Bravo! Zur Ausgangslage: Der ASKÖ Ebensee ist Tabellenschlusslicht in der 2. Klasse Süd mit 0 Punkten aus 19 Spielen (!!). Vor dem heutigen Spiel hat man bereits 95 Tore bekommen. Als (noch) neutrale Fußballfans rechnen wir heute mit einem weiteren Debakel gegen den ATSV Timelkam, der an 5. Stelle positioniert ist.

Wir starten - bei mittelstarkem Regen - sofort mit der Platzumrundung. Obwohl es gegenüber der Tribüne - und auch hinter dem Tor wenig Platz gibt - ist diese möglich. Auch die Funktionäre haben dankenswerter Weise nichts dagegen. Ebensee hält überraschend gut mit und erzielt durch ein Traumtor von der Mittellinie (!!!) das vielumjubelte 1:0. Der Gästetrainer ist daraufhin verzweifelt und gibt als Devise ein "Seids wach endlich" aus. Das gelingt nur teilweise, zur Pause steht es 2:2.

Wir verfolgen die letzten 10 Minuten bis zur Pause auf der hübschen Holztribüne, die ich in so einer Optik bis jetzt noch nie gesehen habe ....  Ich sitze übrigens hinter der Legende und dem Namensgeber des Sportplatzes, Rudolf Engl, was ich zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht weiß. (Der ältere Herr am Foto mit Hut)

In der Halbzeit gibt es von den netten Kantinendamen eine heiße Leberkässemmel, die man mit Wunsch auch mit Senf, Ketchup oder Mayo aufpeppen kann. Beim Ausschank steht übrigens eine Kerze, die helfen soll, heute zumindest den 1. Punkt einzufahren.

HZ 2 wollen wir uns wieder auf der regengeschützten Tribüne ansehen, dort werden wir allerdings vom Platzsprecher Gerold und der urnetten Kantinenkollegin angesprochen. (siehe letztes Foto) Aus diesem Grund erfahren wir nun auch die nötigen Insiderinformationen, die so einen Ausflug in eine für uns fremde Liga perfekt abrunden. Eben die Geschichte vom Rudolf Engl, Infos über das Hochwasser im Vorjahr, wo die Traun den Platz komplett unter Wasser gesetzt hat und natürlich auch über die Spieler. Danke an dieser Stelle an die beiden ....

Leider gehen die Heimischen schlussendlich doch wieder als klarer 2:6 - Verlierer vom Platz, was offensichtlich in der derzeitigen Situation ein durchaus zufriedenstellendes Ergebnis darstellt, wenn man die Aussagen der Heimischen zusammenfasst.

Auf jeden Fall war es sehr nett hier beim ASKÖ Ebensee. Direkt nach Abpfiff geht es weiter zum "Bruder", dem  SV Ebensee.
















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