Sonntag, 3. August 2014

ASKÖ Tschurndorf - ASKÖ Weppersdorf

Tschurndorf, Sportplatz
1. Liga Mitte (Burgenland), 150 Zuschauer, 2:4



Nachdem uns gestern in Eugendorf das Gewitter eingeholt hat, fahren wir demselben heute davon und "flüchten" dorthin, wo der Wetterfrosch für heute Sonne verspricht: Nämlich ins Mittelburgenland, wo wir in der 1. Liga Mitte den ASKÖ Tschurndorf-Kalkgruben besuchen.
Apropos Kalkgruben: Dort fährt der Alex - laut Messung - 174 km/h ... So ein wilder Hund! Möglicherweise hat aber auch nur das Messgerät wegen der heftigen Sonneneinstrahlung den Geist aufgegeben :-)

In Tschurndorf ist heute Weppersdorf zu Gast, ein Derby also. Das Spiel hat einen guten Zuschauerzuspruch, 150 sind es offiziell - ich denke, wenn man 100 dazurechnet, wird's eher stimmen.

Wir erleben gleich mal 2 Überraschungen: Bei den Eröffnungsfotos fragt uns ein Ordner, ob wir zwecks Foto mit den Mannschaften reinlaufen wollen. Diese einmalige Chance lassen wir uns nicht entgehen - Danke an dieser Stelle an den netten Ordner. Die 2. Überraschung erleben wir, als uns ein Herr im Island-Shirt begrüßt: Es ist Groundhopper-Kollege Andi "Weißhaupt". Unglaublich, das Leben besteht aus Zufällen....

Bereits nach 11 Minuten gehen die Heimischen durch diesen Elfer mit 1:0 in Führung. Bis zur Pause tut sich dann nicht mehr viel. Dafür meint ein Zuschauer erbost "Fotografieren dürfts hier nur, wenns von der Bild seids".  Dabei ist die Bild nichts im Vergleich zu diesem Blog ....

Da die Umrundung während des Spiels nicht möglich ist, komplettieren wir diese zur Halbzeit. In der 2. Halbzeit sollten sich die Ereignisse überschlagen ... Es folgen 5 (!) Tore, eine Rote sowie eine Gelb-Rote Karte. Fußballherz was willst du mehr. Das glücklichere Ende haben die Weppersdorfer, die das 4:2 mit einem herrlichem Heber aus 40 Meter erzielen.

Der Ground war auf jeden Fall - vom Alex - perfekt gewählt. Die Sonne hat uns 90 Minuten begleitet, während in NÖ das Gewitter sein Unwesen trieb ...
Fazit vom Wochenende: 3 spannende Spiele, 17 Tore!  Dem ist nichts hinzuzufügen!








 










Samstag, 2. August 2014

USC Eugendorf - SV Seekirchen

Eugendorf, Sportzentrum
Regionalliga West, 500 Zuschauer, 3:2


Seekirchen hat im Oktober des vergangen Jahres das Derby zuHause ganz klar mit 3:0 gewonnen, gelingt heute dem USC Eugendorf auf eigener Anlage die Revanche?

Die Hinfahrt verläuft - bis auf ein brennendes Auto bei Traun - ohne Probleme. GH-Kollege Alex & ich kommen 20 Minuten vor Spielbeginn bei 30 Grad und ganz viel Sonne beim Sportzentrum Eugendorf an. Der Name Sportzentrum kommt nicht von ungefähr, so sind neben dem Fußballplatz zusätzlich Tennisplätze und eine Sporthalle vorhanden. Sogar Turn- u. Kegelfreunde kommen beim USC auf Ihre Rechnung. Die Eintrittskarte ist zwar noch die von der vergangenen Saison, aber das tut nicht weh.

Wir verbringen die Zeit bis Spielbeginn bei einer Schnitzelsemmel, die sogar mit einer individuellen Serviette serviert wird (!). Unser Plan ist, die 1. Halbzeit auf der imposanten Tribüne zu verweilen und in der 2. HZ den Platz zu umrunden. Das mit der Tribüne klappt nicht, da diese gerammelt voll ist ... Gut so, es ist ja auch Derbyzeit.

Die 1. Halbzeit verläuft unglaublich kurzweilig und abwechslungsreich. Der Pausenstand von 3:2 ist ganz nach unserem Geschmack. Von den Rängen gibt es desöfteren kurze Gesänge. Seekirchen Oh Oh, Seekirchen Oh Oh  oder auch Eckball-Tor, Eckball Tor,  Ecuador, Ecuador bleiben in Erinnerung.

Zur Pause wird vom Platzsprecher ein besonderer Gast groß angekündigt. Doch wir werden enttäuscht, nicht wir sind gemeint, sondern der "Reini", der Bürgermeister.

Im gemächlichem Tempo umrunden wir nun den Platz ... Wesentlich schneller wie wir sind die Gewitterwolken, die vom Western hereinziehen und ein schönes Fotomotiv darstellen. Das Spiel bleibt bis zum Schluss spannend, doch die Eugendorfer können das knappe Ergebnis über die Zeit retten. Revanche gelungen!

Gemeinsam mit dem Schlusspfiff beginnt es heftig zu regnen - Blitz & Donner inklusive. Da das Gewitter während der Fahrt zum geplanten 2. Ground nach Neumarkt am Wallersee stetig stärker wird und teilweise schon die Fahrbahn unter Wasser steht, entscheiden wir Neumarkt zu verschieben. Nach einer 1stündigen Kaffeepause ist die Weltuntergangsstimmung wieder vorbei und wir treten - trotzdem zufrieden - die Heimreise an.























Freitag, 1. August 2014

SC Neudörfl - SV Sigleß

Neudörfl, Erich Hörandl Sportanlage
II. Liga Mitte (Burgenland), 250 Zuschauer, 3:3


Langsam, aber sicher, startet auch die Unterklasse wieder in die neue Saison... So beginnt heute zB die burgenländische II. Liga Mitte. Da bietet sich der SC Neudörfl an, der den SV Sigleß zu Gast hat.

Dank Navi kann ich einen Stau auf der A2 ausweichen und komme gerade noch pünktlich zur Erich Hörandl-Sportanlage, wo der Alex bereits auf mich wartet. Die Eintrittskarte kann gleich mal punkten. Auch ein Los wird gekauft, vielleicht ist die Nummer 69 ja meine Glückszahl.  Der Absteiger aus Sigleß ist zu Beginn die bessere Mannschaft und führt zur Pause verdient mit 2:0. Das Spiel ist durchaus unterhaltsam.

Wir schaffen in der 1. Halbzeit eine halbe Platzumrundung Immer wieder fallen die Fans aus dem Burgenland mit groben Schiedsrichterbeleidigungen auf. "Jetzt host endlich amoi wos gsehn, Blinda" ist eine der nettesten Aussagen über den Schiri ....

Zur Halbzeit versuchen wir einen Kaffee zu ergattern, was uns - auf "fußballerisch" - erst in der Verlängerung gelingt, da die Heimischen (zu diesem Zeitpunkt) bevorzugt behandelt werden und wir uns - als vermeintliche Gästefans - immer wieder hinten anstellen müssen :-)  Nachdem wir ja geduldige Zeitgenossen sind, kommen wir trotzdem noch zum Kaffee, der von der Qualität her nichts zu wünschen übrig lässt.

Viel besser geht es mir bei der Manuela, bei der ich ein köstliches Surbratensemmerl bestelle.
Nicht nur die Mahlzeit kann überzeugen, sondern auch der Small-Talk. Ein Foto darf natürlich nicht fehlen ;)

In der Zwischenzeit steht's 0:3 ... Theoretisch könnten wir jetzt aufbrechen, das Spiel ist gelaufen ... denken alle! Doch ab Minute 84 geht's erst so richtig los:  1:3, 2:3 und 3:3 ....   Die 250 Zuschauer sind jetzt nicht mehr zu halten ...  Was für ein Comeback ... Genau das macht den Fußball so schön.

Warum einige Zuschauer noch immer mit dem Schiri unzufrieden sind, versteh ich nicht. So hört man von einer Dame, die den Pensionsantritt schon 20 Jahre hinter sich hat, folgenden Satz "Der Schiedsrichta muas betrunken sein".  

Zum Schluss noch ein Wort zur Verlosung: Meine 69 (und auch die 83 vom Alex) waren heute komplett chancenlos, die Gewinnzahlen waren nämlich allesamt jenseits der 1.000 .... Ob da alles mit rechten Dingen zugegangen ist?? :-))))

Wie auch immer, die Unterklasse hat vielversprechend begonnen, so kann's weitergehen!