Sonntag, 7. August 2016

SV Penk - URC Thal/Assling

Penk, Sportplatz Napplach
1. Klasse A (Kärnten), 200 Zuschauer, 3:0


Vom Drau- geht es weiter ins Mölltal! Und zwar in die Ortschaft Penk, die 320 Einwohner zählt und zur Gemeinde Reißeck gehört. Die Einwohnerzahl wurde uns vom Chauffeur Alex verraten, der sich diesmal offensichtlich gut vorbereitet hat. Daumen hoch! Nachdem das Zentrum von Penk samt der Möll abgelichtet wurde, wird endgültig der Sportplatz angesteuert, welcher sich im Ortsteil Napplach befindet.

Dort trifft der SV Penk Reißeck in der 1. Klasse A auf den URC Thal/Assling, die in Osttirol beheimatet sind. Als Absteiger aus der Unterliga sind die Heimischen heute der Favorit! 200 Zuschauer sind in dieser Klasse mehr als respektabel. Viele von ihnen kommen direkt vom Frühschoppen, der zuvor in unmittelbarer Nähe des Sportgeländes stattfand.

Nicht nur respektabel, sondern sensationell ist die Tatsache, dass der SV Penk einen eigenen Vereinssong besitzt. "Wir sind nicht die Bayern und nicht der BVB - nein, wir sind die Penker - ole, ole". Das sorgt für gute Stimmung! Trotzdem tut sich der Favorit schwer. Die Gäste sind in der 1. Halbzeit gleichwertig und müssen erst in der 40. Minute das 0-1 hinnehmen. Die Penker Fußballfreunde sind entzückt und bringen ihre Höllenmaschine zum Glühen.

Nach der Pause kommt Penk besser ins Spiel. Das folgende 2:0 in der 55. Minute ist die Vorentscheidung. Der Trainer ist jedoch nicht ganz zufrieden - zumindest mit einem seiner Kicker: "Sog in Gerry, der soi sei Pappn hoidn, he!, der soi se aufs Spü konzentriern, he!" Genau!
In der 75. Minute setzen die Penker noch einen drauf und gewinnen dieses Spiel doch noch souverän mit 3:0. Für uns ist der Tag noch nicht gelaufen, es geht eine Klasse tiefer ins benachbarte Mühldorf.


























 


SV Lind - VST Völkermarkt

Lind im Drautal, Sportplatz
Kärntner Liga, 345 Zuschauer, 0:1


Als Meister der Unterliga West konnte sich der SV Lind erstmals für die Kärtner Liga qualifzieren. Nachdem man in der 1. Runde Feldkirchen ein Remis abtrotzen konnte, kommt heute Völkermarkt ins Drautal. Das prächtige Sommerwetter lockt beachtliche 345 Besucher auf den kleinen Linder Sportplatz.

Das Spiel beginnt denkbar schlecht für die Aufsteiger, die Gäste erzielen mit der 1. Chance den Führungstreffer. Von diesem Schock kann sich Lind lange nicht erholen. Die restliche Halbzeit geht relativ ereignislos ohne große Torchancen über die Bühne.

Bereits beim Eintritt wurde der Hirschburger beworben. Trotz des üppigen Frühstücks kann ich da nicht nein sagen. Einen Hirschburger auf einem Sportplatz darf man sich einfach nicht entgehen lassen. Die Entscheidung ist richtig, der Burger hält was er verspricht. Der Platzsprecher macht den zahlreichen Fans Hoffnung: "Jetzt spü ma aufs Heimtor, do geht nu wos!"

Lind ist zwar bemüht, aber recht viel mehr wie in der 1. Halbzeit geht auch jetzt nicht - im Gegenteil: Völkermarkt ist aus Kontern stets gefährlich und vergibt 2-3 Hochkaräter. Für Aufsehen sorgt der Schiri, der sich während des Spiels eine Muskelverletzung zuzieht und schlussendlich aufgeben muss. Der Linienrichter springt in die Bresche und zeigt auch als Schiri eine ordentliche Leistung. In der 96. Minute darf er sogar 2x in die Hosentasche greifen. Nach einer Rangelei gibt es Doppel-Rot.

Es bleibt beim 0:1, die Besucher sind trotzdem nicht unzufrieden, wie das Feedback einer Pensionistin zeigt: "Nojo, in da 2. Hoibzeit wors a guades Spü!". So ist es!