Samstag, 25. Oktober 2025

SVU Halbenrain - Sturm Klöch

Halbenrain, Schlossparkstadion
Unterliga Süd (Steiermark), 600 Zuschauer, 1:1

Nach dem selten bespielten Sportplatz in Mogersdorf folgt mit dem Derby zwischen Halbenrain und Klöch ein weiteres Zuckerl an diesem Samstag. Die beiden südoststeirischen Gemeinden trennen gerade einmal 5 Kilometer. Ähnlich wie auf der Landkarte findet man auch in der Tabelle Klöch über Halbenrain. Die Zahl 5 ist schon wieder im Spiel, 5 Punkte beträgt nämlich der Rückstand von Halbenrain auf Klöch.

600 Besucher sorgen für eine tolle Kulisse im Schlossparkstadion zu Halbenrain. Am rechten Tribünenrand befinden sich die Nachwuchsultras der Gastgeber, die beim beim Einlaufen der beiden Mannschaften für den rot-weißen Rauch verantwortlich sind. Ein würdiger Beginn!

Trotz durchgehenden Supports des Jugendfanclubs sind die Gäste aus Klöch zu Beginn die bessere Elf. Der Führungstreffer durch Novinic in der 15. Minute kommt daher auch nicht überraschend. Erst nach dem Gegentor kommt Halbenrain ins Spiel. Die Belohnung für die Angriffsbemühungen der Gastgeber ist der Ausgleich in Minute 32. Verantwortlich dafür ist Jure Matjašič 

Damit geben sich die beiden vorerst zufrieden, womit es beim Stand von 1:1 in die Pause geht In der Grillecke wird heute ein Burger zusammengestellt. Der Grillmeister stellt klar: "Do hobt's Glück, den Burger gibt's nämlich nur heute"  Der Derbyburger hält übrigens was der Grillmeister verspricht.

Je länger die Partie andauert, desto stärker wird Halbenrain. Trotz eines Ballbesitzes von gefühlten 80 % können sich die Hausherren jedoch keine zwingenden Chancen herausspielen. Andi St. meint daher: "Des is jetzt weder Fisch noch Fleisch! Eher so halbgar!" Offensichtlich ist mein Kollege gedanklich noch immer beim Halbzeitburger. 

Da auch in der restlichen Spielzeit der erlöschende Treffer nicht gelingt, gibt es in diesem Derby - mit Ausnahme des Kassiers - keinen Sieger. 
































SPG Wallendorf-Mogersdorf - UFC Gerersdorf-Sulz

Mogersdorf , Sportplatz
2. Klasse Süd B (Burgenland), 150 Zuschauer, 1:4

Im Juni 2020 schlossen sich der ASKÖ Wallendorf und der UFC Mogersdorf zu einer Spielgemeinschaft zusammen. Seit diesem Zeitpunkt sind Pflichtspiele am Sportplatz in Mogersdorf äußerst rar. Heute sollte es endlich wieder einmal so weit sein: Die SPG ASKÖ Wallendorf-Mogersdorf empfängt in Mogersdorf den UFC Gerersdorf-Sulz. Es handelt sich um eine Partie zweier Nachzügler der 2. Klasse Süd B.

Bei perfektem Herbstwetter wohnen 150 Besucher diesem Spiel bei. Darunter befindet sich auch DER Burgenland-Hopper Josef, der mich mit den Worten: "Ich war mir sicher, dass ich hier jemanden von Euch treffe!" begrüßt. Neben Josef macht auch die großartige Speisekarte einen hervorragenden Eindruck: Gleich 5 verschiedene Langos-Varianten wollen heute an den Mann oder an die Frau gebracht werden. Einem schönen Fußballnachmittag steht also nichts mehr im Wege. 

Die Gastgeber erwischen einen Traumstart: Antonio Mihaljevic köpft schon in der 4. Minute Wall-Mog in Führung. Der Platzsprecher versucht es daraufhin mit einer Durchsage, man hört jedoch nur eine Mischung zwischen Kratzen und Rauschen. Josef klärt uns auf: "Das sind burgenländische Morsezeichen!" Ganz ohne Morsezeichen erkennen wir, dass das Öl für die Langos nun heiß genug ist. Da heißt es keine Zeit zu verlieren. Während sich Andi für einen Debrezinerlangos entscheidet, greife ich zum klassischen Toast-Langos. Ein Wahl, die ich nicht bereuen sollte.

Nachdem Wallersdorf-Mogersdorf im Laufe der 1. Halbzeit mehrere "Hunderter" vergibt, folgt die Strafe kurz vor dem Halbzeitpfiff in Form des Ausgleichstreffers durch Krasnik. Andi geht abermals zum Langos-Meister und klärt dort auf, dass wir keine Verwandten in Mogersdorf besuchen, sondern tatsächlich wegen dem Match hier sind.

In der 56. Minute ist bringt Laszlo Toth die Gäste erstmals in Führung. Schon 2 Minuten später haben die Gastgeber aus einem Elfmeter die große Ausgleichschance. Der Strafstoß wird jedoch vom Torhüter gehalten. Wie in Halbzeit 1 werden Nachlässigkeiten von Gerersdorf-Sulz beinhart bestraft: Sascha Wallesz und Zoltan Szökrönyös sorgen mit weiteren Treffern für den Endstand von 1:4. Durch diese aus Sicht der SPG Wallendorf-Mogersdorf doch eher unnötige Niederlage bleibt man am vorletzten Tabellenplatz einzementiert.

Während Josef nun in seine nordburgenländische Heimat zurückkehrt, wechseln Andi und ich aus dem Südburgenland in die Südoststeiermark.