Freitag, 3. August 2012

SKN St. Pölten - Kapfenberger SV

St. Pölten, NV-Arena
Erste Liga, 3.700 Zuschauer, 3:0


Der Voith-Platz ist Vergangenheit, ab sofort hat der SKN ein neues Zuhause, nämlich die NV-Arena. Dieses Stadion bietet Platz für 8.000 Zuschauer und kann sogar auf 13.000 aufgestockt werden.

Heute steht das 2. Heimspiel am Programm, Gegner ist der Absteiger aus Kapfenberg.

Bei der Anfahrt zum Stadion will der Max umdrehen, doch ein Gendarm auf 2 Rädern hat was dagegen. Mit bösem Blick gibt es folgende Ermahnung: "Des is a Einbohn"

Das Stadion schaut von außen sehr fesch aus. Weniger schön ist die Warteschlange an der Kassa. Plötzlich sehen wir ein bekanntes Gesicht in unmittelbarer Nähe zum Ticketschalter: "Geh Stöcki, nimm uns auch 2 Karten mit"
Sehr gelungene Aktion. Auch der Getränkegutschein wird gerne angenommen. Brauchen wir wenigstens keine Arena-Card kaufen und aufladen.

3.700 Zuschauer geben sich dieses Spiel, darunter auch ein paar wilde Falken aus Kapfenberg.
Jedoch dominieren von Beginn an die Wölfe aus St. Pölten. Die Leistung von Kapfenberg kann man durchaus als desolat bezeichnen.
Das Spiel endet dementsprechend verdient mit einem 3:0, wobei der Spanier Daniel Segovia alle 3 Tore macht. Tor 2 ist ein Traumtor ... ein sensationeller Heber aus 45 Meter!

Abseits des Spiels fällt vor allem eine Dame mit Tätowierung und einem sehr tiefen Dekolleté auf. Eine Frau, die direkt hinterm Max sitzt sagt diesbezüglich "Bei so an Gsicht  brauchst so a Outfit"  Hahahaha, Neider ....

Auch der Stöcki besticht mit einer fundierten Analyse "Wennst ois Fuaßbolla wendig bist, host an riesen Vorteil"   :-)

Alles in allem wars ein sehr gutes Spiel der St. Pöltner in einem sehr schönen Stadion.










Sonntag, 15. Juli 2012

SV Heiligenkreuz - SK Rapid

Heiligenkreuz, Waldstadion
ÖFB-Cup, 3.500 Zuschauer, 0:5


ÖFB-Cup - 1. Runde:  Der SCR bekommt den SV Heiligenkreuz als Gegner zugelost ....Eine perfekte Saisoneröffnung - nicht nur für Rapid, sondern auch für uns.

Ein paar Daten zum SV Heiligenkreuz : Der HSV  hat sich als Sieger des Burgenlandcups für den ÖFB-Cup qualifiziert und spielt in der II. Liga Süd, das ist die 5.höchste Spielklasse Österreichs.
Die Entfernung beträgt 273 Kilometer. Nur 7 Grounds im Burgenland sind weiter weg :-)
Die Fahrzeit lt. Google-Maps 2'37. Trotzdem - oder vielleicht auch gerade deshalb - nehmen wir diese einmalige Chance, diesen Groundpunkt zu ergattern, wahr.

Nachdem wir den Wechsel passieren und beim Mäci in Hartberg eine Pause machen, kommen wir 30 Min. vor Spielbeginn in Heiligenkreuz an - besser gesagt VOR Heiligenkreuz Wir parken nämlich gleich neben der Hauptstraße direkt beim Maisfeld.  "Do vurn is scho ois vuiparkt". Kein Wunder, 3.500 Zuschauer wollen sich den Rekordmeister im Südburgenland nicht entgehen lassen.

Das Stadion hat eine sehr fesche Tribüne, die bei ausverkauftem Haus einen famosen Anblick bietet.
Wir stehen im "grünen" Bereich in der 3. Reihe. Das Spiel verläuft - wie erwartet - wie auf einer schiefen Ebene, trotzdem dauert es bis tief in die 1. HZ , bis Steffen Hofmann-Fußballgott das 1:0 per Elfer erzielt. In der 2. HZ gehen - wie von mir prophezeit - die Heimischen konditionell ein. Am Schluß steht es  nach Doppelpacks von Burgstaller und Grozurek 0:5 (ebenfalls von mir zur Halbzeit prophezeit.

Abseits des Spiels fallen 3-4 sturzbetrunkene, heimische "Rapid-Fans" auf, von denen einer auf eine Raufferei mit den Wiener Rapid-Fans aus ist. Peinlich. Sein Freund kann den Dummkopf gerade noch mit den Worten "Es is 7e am Sunntog" sowie "De kumman olle umma" aufhalten. (Gemeint sind die diversen Fangruppierungen unserer Mannschaft).

Die Heimreise verläuft so wie sie sein soll ...obwohl FM4 heute sehr trompetenlastig spielt. Dazu muß noch gesagt werden, daß ein Stuhl kein Tod und ein Haus kein Stuhl ist.  Bei der Räste in Föhrenberg erleben wir die Enttäuschung des Tages. "I sog das glei, der Lebakas is koid" ... "Kaffee gibts koan, do wird grod greinigt" ... Na bravo :-)




 




Sonntag, 24. Juni 2012

SC St. Pantaleon-Erla - Union Ried/Riedmark

Sankt Pantaleon, Sportplatz
Relegation Unterhaus (OÖ), 350 Zuschauer, 3:1


Nachdem man genau vor einem Jahr live beim Aufstieg von Sankt Pantaleon - in Arbing - dabei war, droht derselben Mannschaft heute in der Relegation wieder der Abstieg in die unterste Klasse. Gegner ist das Team aus Ried in der Riedmark, die das Heimspiel bereits mit 2:0 gewonnen haben.

Das die Relegation stets viele Zuschauer anlockt, ist bekannt, auch ins beschauliche St. Pantaleon strömen heute 350 Fußballfans. Der Parkplatz ist heute zu klein, auch für die älteren Zuschauer dürfte das ungewohnt sein, so meint ein alter Mann mit Rad  "Is do heit leicht a Länderspü?"

Es gibt eine eigene Eintrittskarte, das gefällt, 2 Burschen laden uns zum Tippspiel ein, wir lehnen allerdings ab. Überraschenderweise gibt's hier keinen Geschenkskorb zu gewinnen.

Die Rieder gehen rasch mit 1:0 in Führung, jetzt bräuchten die Heimischen 4 Tore. Da würde ein Deutscher sagen "Der Drops ist gelutscht". Wir genehmigen uns in der 55. Minute einen "Riesenbosner", während wir diesen vernichten, machen die Panta's einen Doppelpack.

Der Auswärtsmob kanns nicht glauben: "De hom nu ka Chance ghobt und san 2:1 vurn" Was für eine Aussage ! In der 92. Minute steht's 3:1 ... jetzt fehlt nur noch 1 Tor. Der Mob  ist fertig mit den Nerven ... doch der Schiri pfeift kurz darauf ab ... Ried ist aufgestiegen, aber es war knapp.

Jetzt ist die Saison 2011/2012 endgültig vorbei, danke an den OÖFV für die Relegation, die uns noch einen unerwarteten Groundpunkt beschert hat.











Samstag, 16. Juni 2012

SC Klosterneuburg - SK Rapid

Klosterneuburg, Happyland
Freundschaftsspiel, 1.567 Zuschauer,1:8

Der SC Klosterneuburg feiert sein 100jährriges Jubiläum, aus diesem Grund beehrt der SCR das Happyland, wo die Klosteneuburger seit kurzem ihre Heimspiele bestreiten. Zum 75jährigen war ebenfalls Rapid zu Gast, damals endete das Spielt mit 0:10.

In Klosterneuburg gibt es 2 Vereine, nämlich Olympique Klosterneuburg, der im NÖ-Verband spielt und eben den SCK, der in der Wiener Oberliga kickt. Irgendwie kurios.

Im Happyland kann man das Spiel leider nur von einer Seite beobachten, die Betonstufen erinnern stark an Petrzalka. Die Karte kostet einen 12er (das erinnert leider nicht an Petrzalka)... und der große Spritzer einen 5er .... Abzocke pur.

Das sind schon mal große Minuspunkte, der größte ist allerdings der Platzsprecher, der eher ein Platzkasperl ist und sogar das Spiel zerredet. Mehr will ich über ihn gar nicht mehr schreiben. No Oois Donn.

Zum Spiel: Die 1. HZ ist sehr schwach, Klosterneuburg geht durch einen Elfer sogar in Führung. Zur Pause stehts dann gerade mal 2:1 für die Grünen, in der 2. HZ kann man - wie erwartet - zulegen und schlußendlich endet die Partie mit 1:8.

Dieses Spiel ist das 3. Spiel hintereinander mit Laufbahn - das ist eine Serie, die wir nicht unbedingt anstreben ;.)














SZ Marswiese - SC Wollers

Wien, Marswiese
1. Klasse B (Wien), 40 Zuschauer, 2:1


Das Rapid-Testspiel in Klosterneuburg beginnt um 17.30 ... daher kann man dieses Spiel, welches um 14.30 beginnt, perfekt mitnehmen. In der 1. Klasse B trifft SZ Marswiese auf der Marswiese auf den SC Wollers. Es ist die letzte Runde und es geht um den 8. Tabellenplatz. :-)

Das Sportzentrum Marswiese liegt komplett im Grünen, die große Stadt scheint weit weg zu sein.. Es gibt hier nicht nur Fußball, man kann auch diverse andere Sportarten wie Tennis, Beach-Volleyball oder Klettern ausüben. Laut Homepage können hier auch Kinderpartys abgehalten werden ;-) Premiere für uns: Es ist dies der 1. Kunstrasenground in unsere Sammlung.

In der großzügigen Kantine nehmen wir vor dem Match unser Mittagessen zu uns, welches aus Schnitzel- bzw. Fleischlaberlsemmerl besteht.

Das Spiel selbst ist mittelmässig bis schwach, bei 32 Grad ist das Kicken am Kunstrasen allerdings auch nicht angenehm. Ein Geruch von verbrannten Reifen liegt ständig in der Luft. Die wenigen Zuschauer stehen bzw. liegen allesamt im Schatten - bis auf einen älteren Herrn, dem die Sonne aber sowas von wurscht ist. (Foto 5)

Die Heimischen, die im Jahr 2000 gegründet wurden, siegen knapp mit 2:1, wobei das 2. Tor sehenswert ist - ein Knaller aus 30 Meter, der über die Unterkante der Latte ins Tor geht.
Auch ich hab in diesem Spiel 2 Ballberührungen.

Zum Lachen ist wieder mal der arrogante Schiri, der nicht nur die Ersatzspieler zwingt, sich die T-Shirts anzuziehen, sondern sich auch mit den Zuschauern anlegt. Einem Auswärtsfan schreit er zornig an "Geh sofurt hinters Gitter"  :-) Direkt nach diesem Wutausbruch sieht der Schiri rot und ein Spieler muß dafür büssen, indem er - ohne irgendeinem Grund - die gelbe Karte sieht.