Samstag, 31. Januar 2015

Kremser SC - SK Eggenburg

St. Pölten, Sportzentrum NÖ, Kunstrasenplatz
Freundschaftsspiel, 22 Zuschauer, 5:0


Das Sportzentrum NÖ ist heute lediglich eine Ersatzveranstaltung, da der eigentliche Plan (Regensburg) dem Wetter zum Opfer fiel. Doch besser ein Friendly in NÖ als gar kein Spiel …

Nach einem Kebap im Zentrum der Hauptstadt bin ich pünktlich beim Sportzentrum, wo bereits Alex und Andi auf mich warten, die ich eigentlich schon beim Kebap treffen hätte sollen. Angeblich war der Verkehr schuld, dass es den beiden nicht gelungen ist, dorthin zu kommen ;-)

Die Begegnung lautet hier und heute Krems - Eggenburg. Der Tabellenführer der Landesliga (Krems) ist klarer Favorit. Am Nebenplatz findet zeitgleich ein weiteres Testspiel zwischen Langenlois und Gföhl statt. Einige Besucher stehen tatsächlich genau zwischen den Plätzen und beobachten beide Spiele (siehe Foto). Ein Doppler im anderen Sinne also. Wir konzentrieren uns jedoch ganz auf die Kremser Partie.

22 Besucher sind hier mit dabei, was in etwas hinkommt, wenn man den einen oder anderen Betreuer als Zuschauer zählt! Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und einer frischen Brise sind beide Mannschaften zu Beginn ziemlich eingefroren, kein Wunder, dass ausgerechnet der Mann mit der Haube, Miroslav Slalov, den Bann bricht. (Nicht per Kopf!).  Mit Pausenpfiff frage ich den Alex: "Wie schaut dein Halbzeitsfazit aus?" Die Antwort: "Antarktis"   Selber schuld, wenn man die Haube im Auto liegen lässt ;-)

Nachdem wir bis zur Pause erst die Hälfte des Platzes umrunden, machen wir in der 2. Halbzeit den Rest klar - der KSC macht dasselbe mit den tapferen Gästen vom SKE. Ein Highlight für uns ist das Beobachten des Spiels vom angrenzenden Tennisstadion, wo ich anno dazumal den einen oder anderen Ballwechsel  beobachten durfte. Erinnerungen werden wach ….

Nach dem klaren 5:0 geht es noch zum Aufwärmen auf einen Kaffee in das dazugehörige Café beim Sportzentrum , um den Ausflug erfolgreich abzuschließen. Regensburg wird im Frühjahr auf jeden Fall noch nachgeholt. Dieser Testspielplatz ist aufgrund der "Umgebung" (Tennisstadion, NV-Arena) ein sehr ansehnlicher.




















Samstag, 17. Januar 2015

SK Rapid - ASK-BSC Bruck/Leitha

Wien, Trainingsplatz Ernst Happel Stadion
Freundschaftsspiel, 300 Zuschauer, 6:0


2014 ist Vergangenheit, auf zu neuen Ufern. Schön, dass das 1. Spiel des neuen Jahres den Herzensklub betrifft. Der SK Rapid trifft heute in einem Vorbereitungsspiel auf den ASK Bruck, die im normalen Leben in der 2. Landesliga Ost tätig sind. Gespielt wird am Trainingsplatz des Ernst Happel Stadions, da die Heimat in Hütteldorf gerade runderneuert wird.

Apropos: Vor dem Testspiel inspiziere ich die Baustelle in Hütteldorf, um mir ein Bild vom aktuellen Stand der Umbauarbeiten zu machen. Außerdem steht die Verabschiedung vom Mitbegründer dieser Homepage vom Hanappi an, die heute endlich nachgeholt wird. Gerade rechtzeitig, recht viel ist nämlich nicht mehr übrig vom alten Hanappi.

Begleitet werde ich bei dieser Mission vom Alex, mit dem ich anschließend in souveräner Manier quer durch Wien zum Happel-Stadion fahre. Rechtzeitig zum Anpfiff erreichen wir den Trainingsplatz. Die Frage bei so einem Testspiel ist ja auch immer, wenn man zu Gesicht bekommt! Werden Spieler geschont? Geht man mit einer B-Elf an den Start? Diese Frage kann ich erfreulicherweise mit Nein beantworten. Alles was Rang und Namen hat ist heute mit dabei.

Wir beginnen unser Spiel auf der "Haupttribüne", die allerdings schon komplett voll ist. Auf der Rasenfläche daneben finden wir dafür einen Top-Platz mit perfekter Sicht auf das Spiel, welches etwas holprig beginnt. Es steht lange "nur" 1:0, das ist einigen der 300 Beobachter zu wenig, daher kommt da unter anderem die Meldung "Des is jo a Rudlfuaßboi". Interessant, dass nach dieser Meldung der SCR tatsächlich das Tempo erhöht und schließlich mit 4:0 in die 5minütige Pause geht.

Kurz vor dieser werden wir übrigens von einem der Offiziellen mit den Worten "Geht's do weg, sunst kriag ma an Wickl mit da Verwaltung" von der Wiese verscheucht. Eine Aktion, die mich stark an Dunajská Luzná erinnert.

Egal, wir brauchen ohnehin andere Winkel für unsere Fotos. Beim Weg zurück treffen wir - wenig überraschend - auf den Brucki & Andi. Halbzeit 2 verfolgen wir hinter dem Tor und auf der Gegenseite, wo sich das Happel-Stadion im Hintergrund perfekt in Pose setzt.

Das Spiel endet übrigens mit 6:0. Bruck wird mit dem Ergebnis sicher zufrieden sein, hat doch Gerasdorf aus der Wr. Stadtliga vor einer Woche an gleicher Stelle noch mit 0:13 abgebissen. Für die Grünen treffen Wydra, Kuen, Schaub, Kainz, Grahovac und Beric. Die Bewährungsprobe bestanden hat übrigens mein Weihnachtsgeschenk, ein Rapid-Sweater. Während der Alex gegen Ende des Spiels zittert wie ein Wüstenfuchs in der Arktis, habe ich diesbezüglich nicht die geringsten Probleme:-)))





















Sonntag, 7. Dezember 2014

Eintracht Frankfurt - Werder Bremen

Frankfurt, Commerzbank-Arena
Bundesliga (D), 46.800 Zuschauer, 5:2


Meine Saison endet dort, wo sie begonnen hat: In der Deutschen Bundesliga. Zwischen dem 1. Spiel in Augsburg und dem heutigen Abschluss in Frankfurt liegen zwar nur 360 km, dazwischen wurden jedoch Fußballspiele in 10 weiteren Ländern besucht, Premieren gab es in Slowenien, Liechtenstein, Serbien, Finnland und Polen.

Vom Kreisliga-Spiel in Niederrad erreichen wir per Straßenbahn das ehemalige Waldstadion, das sich diesen Namen auch verdient. Der Weg zu unserem Sektor kommt einem vor wie eine Wanderung im Waldviertel. Im Gegensatz zu dem gestrigen Spiel in Gladbach sitzen wir heute im Oberrang. Auch nicht uninteressant, die unterschiedlichen Perspektiven in den Stadien.

Auch diese Arena wirkt von innen gigantisch und wuchtig. Der heutige Gegner heißt Werder Bremen, samt unseren Landsleuten Prödl, Junuzovic und Strebinger, die wir allesamt heute am Feld sehen sollten.

Nachdem wir im 2. Versuch unseren richtigen Platz finden, sind wir gleich mal mitten drin in der Choreo, da wir uns auf der Seite des Frankfurter Fansektors befinden. Leider gibt es aus diesem Grund kein brauchbares Foto davon. Dafür gibt es dieses Youtube-Video.

Frankfurt (9.) hatte zuletzt einen Lauf, die Bremer liegen ziemlich weit unten in der Tabelle. Auch heute ist die Eintracht von Beginn an die bessere Mannschaft, die 1:0 - Führung durchaus verdient. Leider scheidet Sebastian Prödl Mitte der 1. Halbzeit verletzt aus. Bremen macht - nach Assist von Juno - den Ausgleich. Damit geht es in die Kabinen.

Das Kaufen der fantastischen Pausen-Currywurst ist aufgrund des Erwerbs der Arena-Card mühsam. Das gibt einen Abzug in der B-Note.

Frankfurt macht gleich nach Wiederbeginn das 2:1, dabei verletzt sich Ex-Kapfenberg-Goalie Wolf. Nichts schlechtes, was auch was gutes mit sich bringt: Unser Nachwuchs-Torhüter Richard Strebinger feiert dadurch sein Bundesliga-Debut und kann sich in seiner 1. Aktion gleich mal auszeichnen, indem er einen Kopfball von der Linie kratzt.

Abgesehen davon wird die Eintracht immer stärker. Es folgt ein wahres Torfeuerwerk, das 4:1 habe ich zufällig mitgefilmt. Am Video ist auch die gute Stimmung zu erkennen. Die Frankfurter haben eine sehr aktive Fanszene. Etwas kurios mutet der Gesang "Wer nicht hüpft, ist Offenbacher" an. Hannes dazu "Das ist ja, wie wenn wir bei Rapid, wer nicht hüpft ist aus Klosterneuburg, singen" Diese Hannes!

Der Endstand lautet schließlich 5:2 (!!!). Da haben wir mit unseren 3 Wochenend-Spielen ein gutes Händchen bei der Spielauswahl bewiesen. Da auch der Heimflug sowie die Heimfahrt perfekt verlaufen, kann man von einem mehr als gelungenem Ausflug und einem würdigen Saisonabschluss 2014 sprechen.