Dienstag, 24. April 2018

Team Wiener Linien - SR Donaufeld

Wien, Rax-Platz
Wr. Stadtliga, 108 Zuschauer, 1:1


Die Stadtliga-Begegnung zwischen dem SC Team Wiener Linien und Donaufeld hätte schon am 3.3. stattfinden sollen. Wetterbedingt konnte das Spiel damals nicht ausgetragen werden. Heute am Nachtragstermin herrscht perfektes Fußballwetter. e ich heute abermals in den Genuss, ein Spiel der Wiener Liga unter der Woche zu verfolgen.

Der Rax-Platz befindet sich in Favoriten, negativ ist - zumindest heute - die Parkplatzsituation. Erst nach einer 10minütigen, intensiven Suche finde ich eine Parklücke. Daraufhin hetze ich zum Eingang, um ja den Anstoß nicht zu verpassen.

Nach diesem stressigen Beginn begebe ich auf die einzige Tribüne des charmanten Platzes. Die Anwesenden sehen heute ein Spitzenspiel. Immerhin trifft der Zweitplatzierte auf den Tabellenvierten. Beide Teams haben noch Chancen auf den Meistertitel.

So eng es in der Tabelle zugeht, so eng verläuft auch dieses Spiel. Kein Team kann sich entscheidende Vorteile erspielen. Es sind die Gäste, die in der 17. Minute die Führung erzielen. Kurze Zeit später treffen die Kicker der Wiener Linien die Stange. Einer der mitgereisten Fans aus Donaufeld kommentiert dies knapp mit "Des wor a Masl!". Es gibt aber auch Anwesende, die heute nicht ganz bei der Sache sind, wie die Frage: "Wos für a Liga is des jetzt eigentlich?" zart andeutet.

Beim Pausenstand von 0:1 verschwindet ein Großteil der Zuschauer Richtung Kantine. Auch ich bin da keine Ausnahme - und entscheide mich für eine Schnitzelsemmel. Eine bessere Wahl hätte ich nicht treffen können, denn das Schnitzerl ist nicht nur riesig, sondern es schmeckt auch überragend. Es ist die bislang beste Schnitzelsemmel meiner Hopper-Historie.

Es geht amüsant zu in der Kantine: "Korl, nimm ma a nu a Bier mit!" Karl kontert: "A wos? A Mineral?" Daraufhin schaltet sich eine weitere Person ein: "Mineral? Des konn' a jo ned amoi buchstabiern!" Diese Favoritner, ein lustiges Volk!

Am Spielfeld geht es weiterhin abwechslungsreich zur Sache. Kurz nachdem Donaufeld einen Sitzer zum 0:2 auslässt, kann das Team der Wiener Linien den Ausgleich erzielen. Eine Stunde ist nun gespielt. In der 85. Minute folgt der nächste Aufreger. Ein TWL-Kicker wird wegen Torraubs des Feldes verwiesen. Donaufeld kann diesen Vorteil jedoch nicht nützen. Es beim somit beim 1:1.

Während ein Donaufeld-Fan mit "Des Ergebnis is gerecht, owa mia hätt'n gwinna miassn" sein eigenes Fazit zieht, verabschiedet sich der Platzsprecher mit diesen schönen Worten: "Wir haben ein fantastisches Spiel gesehen! Danke fürs Kommen! Kummts guad ham und bleibts gsund!" Dem ist nichts hinzuzufügen!





























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