Samstag, 13. April 2024

DSV Leoben II - UFC Mariazell

Leoben, Sportanlage Tivoli
Gebietsliga Mürz (Stmk.), 100 Zuschauer, 8:2

Nachdem ich vor 2 Wochen sowohl dem Stadion als auch dem ESV-Platz einen Besuch abstattete, sollte heute mit dem Tivoli der letzte fehlende Fußballplatz Leobens angefahren werden. Der DSV II empfängt dort heute als Tabellenführer der Gebietsliga Mürz den Viertplatzierten UFC Mariazell. Bevor es zum Sportplatz geht wird aber auch noch die Bierverkostung im zuletzt geschlossenen Gösserbräu nachgeholt. Das macht doch Lust aufs Le(o)ben.

Gut gestärkt geht es also zum Tivoli, wo bei sommerlichen Temperaturen 100 Besucher darauf hoffen, dass Ihre Mannschaft heute eine bessere Figur macht wie im letzten Heimspiel am ESV-Platz. Um 16 Uhr führt Schiri Walzl die Akteure mit den Worten: "Gemmas's gmiatlich an!" aufs Feld. 

Die Jungs aus Leoben haben offensichtlich nicht zugehört, die legen nämlich los wie die Feuerwehr: Es ist noch keine Minute gespielt, ehe Leitold den 1. Angriff mit einem Tor abschließt. Damit hab ich nach nicht einmal einer Minute mehr Leobener Tore gesehen als vor 2 Wochen in 180 Minuten. Der äußerst motivierte Leitold trifft in der 4. Minute gleich noch einmal.

Mariazell findet überhaupt nicht ins Spiel, Leoben erhöht Mitte der 1. Halbzeit auf 3:0. Goalie Lecher treibt nach diesem Tor seine Burschen weiter an: "Weiter, immer weiter!" Für das Tor des Tages ist Iljan Stojcevic verantwortlich: Er verwandelt einen Corner über Mariazell-Goalie Biber hinweg direkt. Als wäre das nicht genug, bekommt Mariazell noch vor der Pause ein 5. Tor - diesmal aus einem abgefälschten Weitschuss.

Auch nach der Pause geht es in dieser Tonart weiter, nach dem 6:0 durch Magerl meint ein Mädchen: "Bei uns sind alle Chancen drinnen!" Da kennt sich eine aus! In der Folge schaltet Leoben doch einen Gang zurück, man lässt nun auch Mariazell gewähren. Beide Teams treffen noch je 2 Mal, damit endet diese einseitige Partie mit 8:2.

Nach dem Abpfiff meint ein Leoben-Anhänger emotionslos: "Hod' scho' passt!" Auch so kann man mit einem Kantersieg umgehen.




























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