Samstag, 30. August 2014

SV Donau - FavAC

Wien, Sportplatz Donau (KR)
Wr. Stadtliga, 100 Zuschauer, 1:3


Am 21.8.2011 hab ich den FavAC zuHause gegen den SV Donau bereits gesehen, 3 Jahre später sollte das "Rückspiel" stattfinden. Der Wetterbericht ist alles andere als gut, bereits auf der Fahrt nach Stockerau, wo Alex zusteigt, regnet es mitunter heftig.

15 Minuten vor Spielbeginn treffen wir in Kaisermühlen ein. Als wir die Spieler beim Aufwärmen erspähen, ist die Freude groß, doch die Enttäuschung folgt kurze Zeit später: Es wird nämlich nicht am Hauptplatz, sondern am Kunstrasen gespielt. Aber: Besser Kunstrasen als gar kein Match ....

Während der 1. Halbzeit gibt es Dauerregen, trotzdem lassen sich rund 100 Besucher nicht abhalten, Ihr Team anzufeuern. Die FavAc'ler machen wie gewohnt Stimmung, vor allem 8 Fans supporten ordentlich inkl. einer breiten Palette an Fangesängen.

Die Spieler haben es bei der Kombination Regen-Kunstrasen genauso schwer wie wir beim Fotografieren mit dem Regenschirm. Zur Pause steht es 1:1, wobei der Gast aus Favoriten die bessere Mannschaft ist.

In der Pause wird eine Schnitzelsemmel angeboten, natürlich schlagen wir zu: Diese kann übrigens qualitätsmässig voll und ganz mit der gestrigen in Zwettl mithalten. Als ich dem Alex ein nettes Fotomotiv zeige, meint er nur "Bist du narrisch, i hob des gor ned gsehn, i bin heit komplett neben der Spur" Hahaha, ich hoffe, das liegt nur am Wetter ....

Die 2. Halbzeit dürfen wir - dank eines netten Ordners - auf der gegenüberliegenden Seite betrachten Dafür müssen wir einen Sprint hinlegen - oder sagen wir besser müssten, denn der Alex schleicht geradezu auf die andere Seite des Feldes ;-)

Der FavAC dominiert die 2. Halbzeit bei nachlassendem Regen ganz klar und gewinnt verdient mit 3:1. Ein Gästefan bringt das perfekte Fazit: "Mir hom wirklich schön gspüd".  "Die 8" sind dafür fast am ausflippen.























Freitag, 29. August 2014

SC Zwettl - SV Langenrohr

Zwettl, Sportanlage Edelhof
NÖ-Landesliga, 351 Zuschauer, 3:0


Groundhopper-Kollege Alex feiert heute Jubiläum. Für seinen 300er hat er sich den SC Zwettl ausgesucht. Mehr noch, der Alex wurde vom Verein sogar eingeladen - inkl. Begleitperson! Als Begleitperson wurde ich gewählt ;.) Danke schön, Herr Matzka :-)

Für mich selbst ist die Sportanlage Edelhof Ground-Number 204. Die Zwettler habe ich bereits 2x auswärts beobachtet, beide Male gab es ein X.

Nachdem uns Martin, ein sehr engagierter Funktionär, begrüßt, machen wir zuerst mal das, was wir immer machen: Die Platzumrundung. Das Wetter spielt perfekt mit, denn der Regen verschwindet direkt mit dem Anpfiff, dafür gibt es 1 Woche nach Myllypuro abermals einen Regenbogen zu bestaunen. In Edelhof wird seit 5 Jahren gekickt, dominiert wird die Anlage von der hübschen Haupttribüne. Im Zentrum von Zwettl gibt es noch den "alten" Platz, wo heute noch Jugend- und Vorbereitungsspiele stattfinden.

Die 1. Halbzeit verläuft ausgeglichen, wobei Zwettl die etwas besseren Chancen vorfindet, zB aus diesem indirekten Freistoß. Da auch diese Topchance versiebt wird, steht es - wie üblich bei meinen Zwettl-Spielen - zur Pause 0:0. Zitat des Tages ist ein "Jetzt gib a Ruah, sunst häng ma die on die Leine" Gehört von einem älteren Fan, der dies zum unzufriedenen Langenrohr-Coach ruft. Ach ja, der Platzsprecher gibt sogar bekannt, dass der Alex heute seinen 300er feiert (!).

In der Pause gibt es dann ein längeres Gespräch mit Martin, der uns mit interessanten Infos über den SV Zwettl versorgt. Jetzt ist es auch an die Zeit, die legendäre Zwettler Kantinen-Schnitzelsemmel auszuprobieren - Und ja, diese hält, was der Alex verspricht. Weil's eh schon wurscht ist, gibts im Anschluss im feschen VIP-Bereich noch Kaffee & Krapfen. Hätt'ma wieder genug gesündigt.

Der SC Zwettl dreht in der 2. Halbzeit so richtig auf und erzielt 3 Tore. Erleichtert wurde diese Aufgabe durch eine Rote Karte für Langenrohr in der 56. Minute. Daher hat Zwettl im 4. Spiel endlich den 1. Sieg eingefahren - wir gönnen es dem SCZ auf jeden Fall. Danke an den Verein, im besonderen an den Martin, für das Entgegenkommen und die nette Art.

























Donnerstag, 21. August 2014

HJK Helsinki - SK Rapid

Helsinki, Sonera Stadium
Europa-League Play-Off, 6.153 Zuschauer, 2:1


Der 2. Tag des Helsinki-Ausfluges beginnt nach dem Frühstück mit einer ausführlichen Stadtbesichtigung. Nach dem Besuch der Uspenski-Kathedrale und des Doms marschieren wir durch das grüne Helsinki 2-3 Kilometer zum Olympiastadion, welches wir allerdings wegen eines bevorstehenden Konzerts nicht besuchen können.

Macht nichts, für uns ist das Sonera-Stadion, welches gleich neben dem Olympiastadion liegt, viel wichtiger. Und das sollte sich voll auszahlen: Nachdem wir in den Innenbereich kommen und dort Fotos machen, treffen wir beim Fan-Shop auf unsere Reblausfreunde Andi, Max und Ewald.

Spontan entscheiden wir, im Stadion (!) unser Mittagessen einzunehmen. Dies sollte eine goldrichtige Entscheidung sein. Der Preis ist für finnische Verhältnisse mehr als attraktiv. Dazu das Ambiente, im Stadion zu sitzen. Wir können sogar das Spielfeld betreten und die Ersatzbänke benutzen - den Finnen ist das alles egal. Gut so.

Nachmittags beenden wir unsere Besichtigungstour mit dem Besuch der Felsenkirche, bevor wir uns am Hafen wieder treffen. Einem Leichtbier & einem finnischen Wodka später geht es mit dem Bus zurück ins hübsche Stadion.

Zum heutigen Spiel der Rekordmeister aus Finnland und Österreich kommen 6.153 Besucher. Fußball steht in Finnland ganz klar im Schatten von Eishockey, Skispringen oder Langlaufen. Trotzdem sind die Finnen ganz artig und machen durchaus Stimmung hinter Ihrem Tor.

In einer eher ereignislosen 1. Halbzeit haben wir viel mehr Ballbesitz, doch die größte Chance hat HJK. Der Pausenstand von 0:0 ist gerecht. Hannes & ich kaufen uns zur Pause ein "Bratwürstl" (Die Finnen haben das tatsächlich auf Deutsch geschrieben). Jedoch gibt es keinerlei Gebäck dazu. Bei der Nachfrage meint die Dame "Finnland ist anders".

In der 59. Minute erzielt Louis Schaub vor unserem Sektor mit einem sehenswertes Schuss per Außenrist das 1:0 für den SCR. Da sollte jetzt nicht mehr viel passieren ..... denken alle:  Doch 15 Minuten später steht es 2:1 für die Finnen, bei denen Ex-Rapidler Markus Heikkinen in der Innenverteidigung spielt. Rapid schafft es nicht mehr ins Spiel zurückzukommen und geht nun also mit einem 1:2 ins Rückspiel.

Trotz dieser Niederlage war der Ausflug nach Helsinki ein wunderschöner.

Schwach finde ich persönlich einige Rapid-Fans, nicht nur den Bengalenzünder (trotz UEFA-Beobachtung), sondern auch jene, die nach dem Schlusspfiff die Mannschaft ausgepfiffen haben. Das hilft der Mannschaft bestimmt nicht, sollte man als Fan nicht auch nach einer Niederlage hinter der Mannschaft stehen?