Posts mit dem Label 3. Leistungsstufe werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label 3. Leistungsstufe werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 3. Juni 2026

SK Bischofshofen - SC Schwaz

Bischofshofen, Sportplatz
Regionalliga West (A), 88 Zuschauer, 4:3

Nachdem die Gemeinde Bischofshofen dem Bischofshofner Sportklub das Nutzungsrecht für den Sportplatz entzogen hat, steht der 1933 gegründete Traditionsverein vor dem Aus. Das Gelände darf künftig der Skiclub Bischofshofen nützen. Der BSK suchte daraufhin alternative Standorte, die jedoch allesamt vom Salzburger Fußballverband nicht genehmigt wurden. Aufgrund der fehlenden Spielstätte wurde dem BSK die Zulassung für die kommende Saison vom Verband verweigert.

Es wird also höchste Zeit, dem BSK einen Besuch abzustatten. 2 Heimspiele in der Regionalliga West stehen noch an: Neben der heutigen Partie gegen den SC Schwaz empfängt man in der letzten Runde Hohenems. Da es sich bei beiden Duellen nicht um die ganz großen Kracher handelt, wird gleich die erste Chance genutzt. Es ist das Aufeiandertreffen zweier Tabellennachbarn: Der Sechste empfängt den Siebtplatzierten.

Die Gäste dominieren zu Beginn und gehen in der 8. Minute durch Tipotsch in Führung. Danach plätschert die Partie ein wenig dahin. Da darf man sich nicht wundern, wenn der eine oder andere Besucher abschweift: „I muss aufpassen, i hob nämlich an Beckenschiefstond!” bekomme ich da beispielsweise zu hören. 

Gegen Ende der ersten Halbzeit wird Bischofshofen stärker und schafft durch Konstantinos Chatzipirpiridis den Ausgleich. Ich hätte nun eigentlich Lust auf ein Gyros, aber auch die Schnitzelsemmel aus der Kantine ist zufriedenstellend.

Ähnlich wie der aktuelle „Macher” des BSK, Patrick Reiter, aktuell gegen den Verband kämpft, kämpfen die Burschen auf dem Feld heute um Punktezuwachs. Binnen zehn Minuten drehen die Gastgeber das Spiel und führen plötzlich mit 4:3.

Der SK bringt dieses Ergebnis über die Zeit und kann sich damit im vorletzten Heimspiel über 3 Punkte freuen. Aus neutraler Sicht kann man nur hoffen, dass der Traditionsverein nicht für immer von der Fußballlandkarte verschwindet.

Nach der Partie geht es zur durch die Vierschanzentournee bekannten Paul-Außerleitner-Schanze, ehe ich noch ein Runde im Zentrum drehe.

































Samstag, 22. November 2025

Admira Praha – Aritma Praha

Praha, Stadion Na Pecich
3. Liga ČFL, sk. A (Tschechien), 200 Zuschauer, 2:1

Gemeinsam mit den Kollegen Hannes und Hörbi sowie Geburtstagskind Wurzi geht es für 2 Tage in die tschechische Hauptstadt. Nachdem wir den Freitag Abend Großteils im Braugasthof U Medvídků verbringen, sollte es am nächsten Tag neben ein wenig Kultur zum Erstligamatch von Dukla Praha gehen. Als mir Brucki während meines Frühstücks die Frage "Du bist auch in Prag?" inklusive der Info, dass er am Vormittag die Admiraner aus Prag besucht, schickte, war die Idee einer Planänderung geboren.

Admira-Wacker-Fan Wurzi ist sofort motiviert, nach kurzer Nachdenkpause schließt sich auch der Rest der Gruppe an, womit wir mit einem vollen Uber zum Stadion Na Pecich fahren. Dort empfängt in der A-Gruppe der 3. Liga ČFL die Admira die Aritma zu einem Prager Derby. Die Namensgleichheit sorgt beim aufgrund des schlechten Sauvignons und dem fast geexten Radlberger etwas ramponierten Hannes doch für leichte Verwirrung.

Was hilft in diesem Fall? Richtig, ein Kaltgetränk in der Kantine. Brucki ist mit dabei. Die beiden Mannschaften zeigen eine ausgeglichene 1. Hälfte. Die Aritma-Führung durch Mareš kann kurze Zeit später Matyáš Lána ausgleichen. Die Admira wird von einer Handvoll Anhänger akustisch unterstützt. Die befinden sich auf teilweise mit Gras überwucherten Betonstufen gegenüber der Haupttribüne. Dem Stadion kann man einen Hauch Charme nicht absprechen.

Während ich das Geschehen von allen Seiten in Szene setze und Wurzi mit dem Vereinshund Kommissar Rex einen neuen Freund findet, erzielt Nikolas Dobiáš den entscheidenden Treffer zum 2:1-Heimsieg für den Tabellensechsten, Admira. Während wir den Sportplatz verlassen, wärmen sich am Trainingsplatz Nachwuchsmannschaften von Admira Prag und Admira Wacker auf, die im Anschluss hier ein Freundschaftsspiel bestreiten. Die österreichische Admira ist übrigens auch "Schuld" am heutigen Namen, wie Brucki verrät.

Da bis zum Anpfiff im Stadion Juliska noch Zeit übrig ist, geht es erstmal in einen weiteren Braugasthof. Die Entscheidung dem Fußballmatch der x-ten Kulturrunde durch Prag dem Vorzug zu geben, war natürlich eine richtige.