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Freitag, 20. Juni 2025

KSV Ankerbrot - Rennweger SV

Wien, Franz Hölbl Anlage
Oberliga A, 100 Zuschauer, 3:2

Bevor es morgen wieder in der Relegation weitergeht, wird zur Abwechslung einmal bei einem Ligaspiel vorbeigeschaut. Dafür geht es in die Wiener Oberlig A, wo in der letzten Runde der bereits als Meister feststehende KSV Ankerbrot aka die Kipferl auf den Rennweger SV trifft. 

Vor 8 Jahren war sich schon einmal auf der Franz Höbl Anlage, damals spielte der in der Zwischenzeit aufgelöste SV Wienerfeld allerdings auf Kunstrasen. Auch wenn sich der direkt neben dem Hauptfeld befindet, ist erst mit dem heutigen Besuch die Anlage zufriedenstellend abgehakt. Man hat schließlich Ansprüche.

Ankerbrot startet motiviert, Veliu trifft schon nach 9 Minuten bringt Veliu den Favoriten in Führung. Im Anschluss schaltet trotz "Ankerbrooooot, Ankerbrooooot"-Sprechchöre aber doch einen Gang zurück. Das hat zu Folge, dass der Tabellenfünfte Rennweg durch Kovacs zum Ausgleich kommt. 

In der Halbzeit geht es zum Gillmeister, der heute einen ausgezeichneter Burger kreiert. Während ich diesen verzehre, tanzen etliche Menschen auf der Tribüne zu orientalischen Klängen. Sieht man auch nicht alle Tage. Die 2. Halbzeit wird mit ein paar Pyros eingeleitet. In der 73. Minute bringt Alkhaled Ankerbrot wieder in Führung. 4 Minuten später sorgt Kyoyoung Chu mit dem 3. Tor für Ankerbrot für die Entscheidung,

Rennweg holt in der 90. Minute durch einen verwandelten Elfmeter zwar noch ein Tor auf, aber das tut dem Jubel nach Abpfiff keinen Abbruch. Man darf gespannt sein, wie sich der KSV Ankerbrot Monte Laa kommende Saison in der 2. Landesliga schlägt.




























Samstag, 28. September 2024

SV Strass - USV Gabersdorf

Straß, Franz-Heuberger-Stadion
Oberliga Mitte West (Stmk.), 200 Zuschauer, 0:5

Die Südsteiermark bietet heute die Möglichkeit, gleich 2 Derbies über die volle Distanz zu besuchen. Grund genug auf den selten bespielten Sportplatz in Ort im Innkreis zu verzichten. Um dennoch einen Bezug zum Bierviertel herzustellen, geht es in der Südsteiermark erstmal zur Brauerei Flamberger, wo man dank Kühlschrankverkaufs gleich 3 unterschiedliche Biersorten verkosten kann. 

Ein Hausbier später geht es schließlich zum Franz-Heuberger-Stadion nach Straß. Der hiesige Sportverein empfängt in der Oberliga den USV Gabersdorf. Einen geographisch näheren Gegner gibt es in der Liga für Strass nicht. In der Tabelle ist die Entfernung etwas größer, während Gabersdorf am 9. Platz rangiert, ziert der SV Strass das Tabellenende. 

Dennoch kommen die Hausherren besser in die Partie, die Torchancen werden allerdings allesamt vergeben. Nachdem Gästegoalie Steirer bei einer Attacke außerhalb des Strafraums "nur" die gelbe Karte sieht, bezeichnet ein Besucher Schiri Sahbegovic als Blindgänger. Langsam übernimmt Gabersdorf das Kommando, unmittelbar vor dem Pausenpfiff bringt Luttenberger die Gäste schließlich in Führung. 

Nach der Pausenwurst, zu der neben Senf eine Cocktailsauce serviert wird, geht beim SV Strass gar nichts mehr. Zwischen der 58. und 65. Minute erhöhen die Gäste auf 4:0. Dem Besucher auf der Haupttribüne vor mir entkommt ein: "Leck mich doch am Bukl!" Derselbe Herr erklärt daraufhin, warum Strass derzeit in der Krise ist: "3 Slowenen hom rebelliert, jetzt is es hoid schwa! Oba heit spüns vahöltnismäßig guad!" Trotz dieser positiven Schlussfolgerung verlässt der Herr in der 70. Minute wortlos den Ort des Geschehens.

Damit verpasst er das abschließende Tor zum Endstand von 0:5. Die Gäste feiern den Erfolg mit dem bekannten "Derbysieger, Derbysieger!". Während der eine oder andere Besucher nun beim AufSTRASSern seinen Frust hinunterspült, geht es für mich weiter nach St. Veit am Vogau zum nächsten Derby.