Nagylózs, Focipálya
Győr-Moson-Sopron Megyei III. Nyugat B, 35 Zuschauer, 2:2
Heute wurde das "Meisterschaftsfinale" im burgenländischen Wallern als Hauptspiel auserkoren. Da dort erst um 17:30 Uhr angepfiffen wird, besteht die Möglichkeit eines von zwei 14.00-Uhr-Spielen im ungarischen Unterhaus mitzunehmen. Aufgrund der geografischen Nähe entscheide ich mich für jenes in Nagylózs. Die empfangen heute in der untersten Ligastufe des Komitats Győr-Moson-Sopron die 2. Mannschaft aus Fertőszentmiklós. Es handelt sich um ein Mittelfeldduell, bei dem es höchstens noch um die Goldene Ananas geht.
Mit angeschlossen hast sich mit mit Andi St. ein Hopperkollege, für den eine ungarische Wiese ganz unten auf der Prioritätenliste steht. Aufgrund des anschließenden Highlights in Wallern "schluckt er jedoch die Krot" und begleitet mich auf die Wiese von Nagylózs.
Der motivierte Schiri führt die beiden Teams schon um 13.56 Uhr aufs Feld. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Die Führung der Gäste in der 2. Minute gleicht Mikó 3 Minuten später schon wieder aus. Weitere fünf Minuten später stellt Róbert Kóvacs auf 2:1 für Nagylózs. Sämtliche Tore waren sehenswert.
Fertőszentmiklós drängt nun auf den Ausgleich, der in der 39. Minute auch gelingt. Somit werden in dieser kurzweiligen Partie beim Stand von 2:2 die Seiten gewechselt. In der Pause wird die Zeit sinnvoll genutzt, um die Zuschauer zu zählen. Ich komme auf 35, was von Andreas kontrolliert und bestätigt wird.
Nach der Pause sollte das Niveau deutlich sinken. Die beiden Mannschaften, in denen doch der eine oder andere nicht ganz so fitte Spieler mit dabei ist, zollen dem hohen Tempo in Halbzeit 1 Tribut. Erwähnen muss man aber auch, dass speziell der Heimgoalie - trotz dem einen oder anderen Kilo zu viel auf den Rippen - einen guten Tag erwischt.
Leider kommt es zu einem bitteren Ende. In der Nachspielzeit prallen ein Gästestürmer und der eben angesprochene Goalie zusammen. Beide bleiben unter Schmerzen liegen. Nach einer kurzen Pause entscheidet der Schiedsrichter richtig und pfeift ab. Den beiden Betroffenen kann man nur alles Gute wünschen.






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